Energiespartipps – So senken Sie Ihre Heizkosten, Teil 1

Energie sparen 1 © thingamajiggs / fotolia.com

Die Jahresendabrechnung bringt es häufig ans Licht und schockt viele Verbraucher: „So viel soll ich verbraucht haben?“ Wir zeigen Ihnen ein paar Maßnahmen, durch die Sie Ihren Energieverbrauch senken können.

Der Deutsche Mieterbund bietet allen Interessierten einen Heizkostencheck, mit dem Sie in Erfahrung bringen können, ob Ihre Heizkosten im Durchschnitt liegen oder bereits erhöht sind. Häufig lassen sich mit ganz einfachen Maßnahmen Verbrauch und Kosten senken.

 

Wählen Sie die richtige Raumtemperatur

Rund sechs Prozent Heizkosten können Sie mit jedem Grad weniger sparen. Im Wohnzimmer sind 20 Grad, im Schlafzimmer 16 Grad meist ausreichend. Nachts und bei längerer Abwesenheit sollten Sie die Temperatur weiter senken.

Lüften Sie effizient

Zwei bis vier Mal sollten Sie täglich lüften, um Schimmel zu vermeiden. Dabei sind die Fenster ganz zu öffnen und nicht nur zu kippen. Je wärmer es draußen ist, desto länger sollten Sie lüften. Faustregel: Liegen die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, genügen drei bis fünf Minuten, sonst zehn bis 15 Minuten.

Halten Sie die Wärme im Raum

Nach Einbruch der Dunkelheit halten Sie die Wärme im Raum, indem Sie Vorhänge schließen und Rollläden herunterlassen. Vor allem bei älteren Fenstern werden häufig die Kunststoffdichtungen porös und damit undicht. Sorgen Sie für Ersatz oder füllen Sie die Spalten mit Gummi- oder Schaumdichtungsband. Auch das Anbringen von Dämmplatten oder flexiblen Dämmfolien hinter den Heizungen hilft, die Wärme zu halten.

Entlüften Sie die Heizkörper

Wenn Ihre Heizkörper gluckernde Geräusche machen, sollten Sie diese entlüften. Denn Luft im Heizkreislauf sorgt für eine eingeschränkte Leistung. Lassen Sie mit einem Entlüfterschlüssel so lange Luft entweichen, bis das Ventil zu tropfen beginnt. Als Mieter können Sie den Hausmeister darum bitten.

Heizen Sie nicht aus der Steckdose

Dezentrale Elektro-Öfen und Heizungslüfter sind nicht zum dauernden Heizen gedacht. Sie sollten lediglich in Ausnahmefällen genutzt werden, z. B. wenn die Heizanlage einmal ausfällt oder an besonders kalten Tagen, wenn Ihnen gar nicht warm werden will. Doch solche Geräte verbrauchen sehr viel Strom und kosten Ihnen somit am meisten Geld.

Mehr erfahren Sie im zweiten Teil unserer Energiespartipps...

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