Heizöl und Erdgas im Preisvergleich – Heizöl punktet

24. Juni 2015

Heizöl und Erdgas im Preisvergleich

Spätestens seit der Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK wissen wir: Ölheizungsbesitzer sind besonders glücklich mit ihrer Heizung. Der Zufriedenheitsfaktor liegt hier bei 93% – und das hat Gründe, die nicht zuletzt im Brennstoff Heizöl selbst liegen. Wer mit Heizöl heizt, schätzt den selbst bestimmten Einkauf und die weitgehende Unabhängigkeit.

Heizölpreis deutlich geringer als im Vorjahr

Seit dem Winter 2014 können Öl-Heizungsbesitzer die Chancen, die der selbst bestimmte Heizöl-Einkauf mit sich bringt, voll auskosten. Die Heizölpreise sanken ab dem Spätsommer 2014 sukzessive, um sich zur Jahreswende nahe der 60-Euro-Marke einzupendeln. Diese Tendenz setzte sich im ersten Quartal 2015 fort. Der Heizölpreis für eine Abnahmemenge von 3.000 Litern blieb relativ stabil bei durchschnittlich 60 Euro pro 100 Liter. Damit lagen die Heizölpreise im ersten Quartal 2015 rund ein Viertel unter denen des Vorjahres.

Heizöl und Erdgas im Preisvergleich

Vergleicht man die Kosten mit denen anderer Energien, hat Heizöl einen guten Stand. Seit Ende 2014 liegt der Heizölpreis im Schnitt 0,25 Cent pro Kilowattstunde unter dem Kwh-Preis von Erdgas. Hinzu kommt, dass beim Heizöl keine Grundgebühr anfällt.

Ohnehin punktet Heizöl im langfristigen Preisvergleich mit Erdgas, Fernwärme, Wärmepumpe und Flüssiggas.

Im Langzeitvergleich punktet Heizöl

Innerhalb der letzten 15 Jahre zahlte ein Heizöl-Kunde bei einer Jahresbestellmenge von 3.000 Liter Heizöl insgesamt 25.500 Euro. Ein Erdgaskunde musste für die entsprechende Energiemenge rund 2.000 Euro mehr aufbringen. Noch höhere Kosten verursachten Fernwärme und Flüssiggas.

Mehr Optionen im Vergleich zu Erdgas

Heizöl-Kunden haben deutlich mehr Einsparoptionen als Bezieher von Erdgas – indem sie günstig bevorraten, in die effiziente Öl-Brennwerttechnik investieren und dabei alle Fördermöglichkeiten nutzen. Sofern es technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, sollte die Öl-Brennwertanlage als Hybridheizung mit erneuerbaren Energien, zum Beispiel Solaranlage oder Kamin, kombiniert werden. Erneuerbare Energien können zur Warmwasser-Aufbereitung eingesetzt werden und die Öl-Heizung in der Übergangszeit unterstützen.

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