Der Schlüssel zur Energiewende heißt Modernisierung!

7. Januar 2014

Modernisierung Energiewende © IngoBartussek / fotolia.com

Noch ist sie nicht beigelegt, die Diskussion der Politik um das Verbot der Ölheizung nach dänischem Vorbild für neu gebaute Häuser. Diese machen jedoch jährlich nur etwa 0,5 Prozent des Altbaubestandes in Deutschland aus. Um die Energiewende auch für ältere Immobilien realisieren zu können, bedarf es also zusätzlicher Regelungen für veraltete Ölheizungsanlagen. - Jan. 2014

Der Schlüssel liegt dabei in der Modernisierung, vor allem von Gebäuden, die vor 1995 errichtet wurden. Erst ab diesem Jahr wurden Niedrigenergiehäuser zur Vorschrift, die maximal sieben Liter Heizöl pro Quadratmeter benötigen. Im Vergleich dazu weisen ältere Gebäude einen Energiebedarf aus, der mit 24 Litern etwa dreimal so hoch ist.

Schon eine Modernisierung der Heizölanlage auf den Energiestandard von 1995 würde also zu einer deutlichen Einsparung von Heizöl führen.  Dennoch werden jährlich nur etwa ein Prozent der rund 40 Millionen Wohneinheiten in Deutschland modernisiert: Obwohl neue effiziente Technologien verfügbar sind, scheitert die Sanierung oder der Austausch alter Heizölanlagen meist an den hohen Kosten.

Um eine umfassende Modernisierung des Altbaubestandes in Deutschland realisieren zu können und damit die Energiewende weiter voran zu treiben, bedarf es Anreize statt Verbote. Finanzielle Zuschüsse wären eine Möglichkeit, um die Sanierung alter Heizanlagen zu beschleunigen, denn eine neue Ölheizung spart dabei nicht nur Energiekosten sondern schont durch wesentlich geringere Schadstoffemissionen auch die Umwelt.

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