Energetisches Sanieren (Teil 2): So sparen Sie Heizkosten

Energetische Sanierung © IngoBartussek / fotolia.com

Im ersten Teil informierten wir Sie bereits über gute Gründe für das Energetische Sanieren. Erfahren Sie im zweiten Teil welche Maßnahmen sinnvoll sind um Heizöl und Kosten zu sparen:

Die Deutsche Energie-Agentur hat nachgerechnet: Die Heizkosten für ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 und mit 144 Quadratmetern Größe, in dem vier Personen leben, betragen etwa 2.730 Euro im Jahr. Eine horrende Summe, die nicht sein muss. Denn mithilfe einer energetischen Sanierung lassen sich bis zu 80 Prozent Energiekosten sparen. Sie betrügen damit nur noch 565 Euro pro Jahr.


Bei einer energetischen Sanierung gehen eine sorgfältige Dämmung der Fassade, des Dachs und der Kellerdecke Hand in Hand mit effizienter Fenster- und Haustechnik: Der alte Heizkessel sollte durch eine moderne Ölheizung mit Brennwerttechnik ersetzt werden.

Nachhaltige Wärmeschutzverglasung besteht aus mindestens zwei, im besten Fall sogar drei Schreiben. Die Zwischenräume sind hermetisch abgedichtet und enthalten entweder trockene Luft oder Edelgase, die als Wärmeschutz dienen. Dünne Beschichtungen auf dem Glas können den Effekt zusätzlich verstärken.

Sowohl beim Kauf entsprechender Dämmung als auch neuer Fenster sollten Sie auf einen möglichst niedrigen U-Wert achten. Er bestimmt, wie viel Wärme nach außen entweichen kann und bestimmt letztendlich Ihren Heizölverbrauch maßgeblich mit.

Weitere Informationen zum energetischen Sanieren finden Sie in Teil 3 unserer Serie.

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