Richtig planen: In fünf Schritten zur energetischen Sanierung

energetische Sanierung 5 © stockWERK / fotolia.com

Gut geplant ist halb gebaut - dieses Prinzip lässt sich auch auf die energetische Sanierung übertragen. Denn mit der richtigen Vorbereitung können Bauherren die entsprechenden Maßnahmen unkompliziert umsetzen lassen. Damit sich Hausbesitzer nicht überfordert fühlen, haben wir einen kurzen Leitfaden für diesen Prozess erstellt.

Eine energetische Sanierung kann für Hausbesitzer langfristig eine sinnvolle Lösung sein, um Heizkosten zu senken. Allerdings schreckt viele dieser Weg ab, weil sie sich vor dem Organisationsaufwand fürchten. Dabei kann ein strukturierter Plan helfen, zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu gelangen. Wie einfach das ist, zeigen wir in einem 5-Schritte-Tutorial.

Schritt 1: Die fundierte Analyse

Die Bauplanung beginnt bereits mit einer Bestandsaufnahme des vorhandenen Systems. Für diesen Schritt wenden Sie sich am besten an einen Energieberater. Der Fachmann erkennt sofort, wo die Schwächen bei der Energieeinsparung liegen und welche Maßnahmen notwendig sind. Bei der Suche nach einem geeigneten Partner unterstützt Sie beispielsweise die Expertensuche des IWO.
 

Schritt 2: Die Prüfung der Fördermöglichkeiten

Profitieren Sie durch die Zusammenarbeit mit einem Energieberater auch von dessen umfassendem Fachwissen zum Thema Förderung, etwa bei der Umrüstung auf eine Brennwertheizung. Denn der Experte kennt alle Möglichkeiten, die auf Bundes- und Landesebene zur Verfügung stehen. Er kann Sie individuell und qualifiziert beraten.

Besonders das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bieten finanzielle Unterstützung bei einer energetischen Sanierung. Aber auch einige Kommunen bieten Finanzspritzen im Zusammenhang mit Stadtentwicklungsprogrammen. Einen Überblick der aktuellen Fördermöglichkeiten bekommen Sie auch mit unserem Energiesparrechner.
 

Schritt 3: Berücksichtigung von Bauvorschriften und gesetzlichen Regelungen

Nach Sammlung aller benötigten Fakten, beginnt die Planungsphase zu den einzelnen Sanierungsaktionen. Dafür leiten Sie Ihre Maßnahmen von den Ergebnissen der Analyse des Energieberaters ab. Dem zugrunde liegt die sogenannte Wirtschaftlichkeitsberechnung, also ab welchem Zeitpunkt sich die entsprechende Umsetzung amortisiert hat.

Beachten Sie nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch aktuelle Bauvorschriften. Seit Kurzem gilt zum Beispiel die novellierte Energieeinsparverordnung, die unter anderem den Austausch von alten Heizkesseln in Bestandsgebäuden vorsieht. Generell sollten Sie mit einer Verschärfung der Vorschriften zum energetischen Baustandard rechnen.
 

Schritt 4: Die Finanzierungssicherung

Steht der Plan für die konkreten Maßnahmen, geht es an die finanzielle Umsetzung. Während einzelne Vorkehrungen möglicherweise mit Rücklagen bezahlt werden können, ist für eine umfassende energetische Sanierung wahrscheinlich ein Kredit vonnöten.
 

Schritt 5: Die Detailplanung der Maßnahmen

Sobald das grobe Gerüst für die Modernisierung erstellt ist, können Sie sich in Abstimmung mit einem Fachmann um die detaillierte Planung kümmern. Dabei gilt es zu klären, welche Materialien und Umsetzungsmöglichkeiten für alle einzelnen Abschnitte verwendet werden. Schauen Sie dabei nicht nur nach dem günstigsten Angebot. Achten Sie vielmehr auf Qualität, damit die energetische Sanierung auch langfristig Energiekosten spart. Auch bei der Wahl eines SHK-Fachmanns kann Ihnen die Expertensuche des IWO helfen.

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