Für wen lohnt sich Brennwerttechnik?

28. Oktober 2013

Brennwerttechnik © IWO e.V.

Stellt sich die Frage Brennwerttechnik, ja oder nein überhaupt noch? Wer sich einmal umhört bei sanierungswilligen Hausbesitzern oder in einschlägigen Internetforen auf die Suche geht, wird schnell feststellen: Ja, die Frage wird nach wie vor gestellt. Aber was ist die korrekte Antwort?

Viele Haus- und Heizungsbesitzer glauben, eine Öl-Brennwertheizung lohne sich nur unter bestimmten Bedingungen. Es kursieren einige Gerüchte:

Öl-Brennwerttechnik lohne sich nicht, wenn die Warmwasserbereitung nicht in die Heizanlage eingebunden wird. Brennwerttechnik lohne sich nur bei einem optimalen Nutzungsgrad mit einer Vorlauftemperatur von ca. 55 Grad. Diese Vorlauftemperatur sei nur bei Fußbodenheizungen gegeben. Bei Heizkörpern liegt die Vorlauftemperatur bei 65 bis 70 Grad – dafür lohne sich Brennwert nicht. Eine Brennwertheizung lohne sich nur, wenn der Schornstein mitsaniert wird.

 

Effizient heizen mit Brennwerttechnik

 

Ein Brennwertgerät spart generell Energie ein, da die im Abgas vorhandene Wärme abgekühlt und nochmal genutzt wird. Ganz unabhängig von den Vorlauftemperaturen und auch bei Heizkörpern  und Fußbodenheizung: Ein Brennwert-Kessel ist immer rentabler als ein Standard-Kessel.

In unsanierten oder nur teilweise sanierten Gebäuden können fehlende Dämmung oder falsche Dimensionierung der Heizkörper dazu führen, dass es bei einer Absenkung der Vorlauftemperatur in den Räumen nicht warm genug wird. Die Optimierung der Heizanlage ist die Vorausssetzung für effizientes Heizen mit einem Brennwertkessel. Dazu gehört auch der hydraulische Abgleich, der dafür sorgt, dass sich das Heizwasser optimal im Rohrnetz verteilt.
 

Schornstein sanieren?

Richtig ist, dass bei einer Modernisierung auf Brennwerttechnik der Schornstein auch modernisiert werden muss. Es wird ein spezielles Abgasrohr eingezogen. Üblicherweise bieten die Hersteller von Öl-Brennwertheizungen die mit ihrem Produkt zugelassenen Abgassysteme an. Bestehende Schornsteine können meist problemlos angepasst werden.

Darüber hinaus ist eine ausführliche Beratung unabdingbar vor dem Einbau eines Brennwertgeräts, auch um eine Überdimensionierung Ihrer Heizung zu vermeiden. Dies war in der Vergangenheit einer der Hauptgründe, warum Brennwertheizungen teilweise in dem Ruf standen, unrentabel zu sein.

Kontaktieren Sie einen SHK-Fachmann oder Energieberater für weitere ausführliche, individuelle Informationen.

Weitere Informationen zur Brennwerttechnik finden Sie hier:

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