Den Schimmel nicht ignorieren: 5 Tipps zur Vorbeugung

22. April 2015

Schimmel nicht ignorieren - © Karin & Uwe Annas/Fotolia.com

Schimmel in der Wohnung ist ärgerlich und kann sogar die Gesundheit gefährden. Allerdings ist die Entstehung häufig auf fehlerhaftes Verhalten zurückzuführen. Wir haben fünf hilfreiche Tipps zusammengestellt, um das Problem zu verhindern.

Oftmals liegen die Ursachen für Schimmel in schlecht gelüfteten Räumen und dem feucht-warmen Klima - also meistens ein Fehler beim „Anwender“. Aber wie gefährlich sind die Sporen? Fakt ist: Sie sollten Schimmel nicht ignorieren! Denn allergische Reaktionen, Atemwegsbeeinträchtigungen - die sogar zu Asthma führen können - sind nur einige Beispiele der gesundheitsschädigenden Wirkungen von Schimmel. Lassen Sie es gar nicht erst soweit kommen, dass er entsteht, sondern beugen Sie lieber wirkungsvoll vor.

Tipp 1: Lüften Sie die Räume regelmäßig!

Vermeiden Sie feuchte Stauwärme, indem Sie regelmäßig durchlüften. Für ein optimales Ergebnis öffnen Sie die Fenster mindestens dreimal am Tag für mehrere Minuten. Achten Sie dabei darauf, dass diese sperrangelweit offen und nicht auf Kippstellung sind. Am besten funktioniert der Luftaustausch, wenn gegenüberliegende Fenster gleichzeitig geöffnet werden.

Tipp 2: Trocknen Sie Ihre Dusche richtig!

Auch Schimmel in der Dusche sollte nicht ignoriert werden, selbst wenn nur kleine Sporen zu sehen sind. Zur Beseitigung gibt es spezielle Reinigungsmittel. Um die Schimmelbildung gar nicht erst zu fördern, sollten Sie ihre Dusche nach jeder Nutzung abtrocknen und - falls vorhanden - das Badfenster öffnen. So beugen Sie der Entstehung von Anfang an vor.

Tipp 3: Beobachten Sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen!

Achten Sie darauf, dass der Feuchtigkeitsanteil in Ihrer Wohnung zwischen 45 und 55 Prozent liegt. Dafür stellen Sie am besten in den Räumen ein sogenanntes Hygrometer auf, das die Luftfeuchtigkeit in seiner Umgebung misst. Steigt der Anteil über die empfohlenen Werte, ist es Zeit, zu lüften.

Tipp 4: Halten Sie ein bestimmtes Temperaturniveau in der Wohnung!

Um der Schimmelbildung vorzubeugen, sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass Sie die Räume  ausreichend beheizen. In Küche und Wohnbereich liegen die empfohlenen Werte bei 20 Grad Celsius, während der Richtwert in Schlafzimmer 18 und im Kinderzimmer 21 Grad beträgt. Heizen Sie deswegen in der kalten Jahreszeit ausreichend.

Tipp 5: Beachten Sie die Abstände der Möbel zur Wand!

Gerade hinter Möbelstücken kann die Luft nicht richtig zirkulieren - eine ideale Umgebung für Schimmel. Um dem Prozess entgegenzuwirken, sollten Sie zwischen der Wand und dem entsprechenden Möbelstück einen Abstand von ungefähr fünf bis im Idealfall zehn Zentimetern lassen.

Die wichtigste Kombination, um Schimmel vorzubeugen, ist im Fazit also das Durchführen von regelmäßigem Lüften und ausreichendem Heizen. So hat der Krankheitserreger bei Ihnen keine Chance!