Intelligente Thermostatventile können mehr

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Wussten Sie, dass Thermostatventile entscheidend beim Energiesparen helfen können? Und zwar nicht allein durch das Auf- und Zudrehen.

Ein so genannter Temperaturfühler im Thermostatventil misst fortlaufend die jeweilige Raumtemperatur und regelt den Heißwasserdurchfluss im Heizkörper. Strahlt die Sonne durch das Fenster oder befindet sich eine weitere Wärmequelle im Raum, bremst der Temperaturfühler den Heißwasserzufluss.

Jede Stufe des Thermostatventils steht für eine bestimmte Raumtemperatur. Mit der Stufe 3 erreicht man ca. 20 °C, mit Stufe 4 ca. 24 °C bis 25 °C. Ist das Thermostatventil voll aufgedreht, fließt so lange heißes Wasser durch den Heizkörper, bis die Raumtemperatur ca. 28 °C beträgt.

Schneller warm wird es allerdings durch das volle Aufdrehen nicht. Stellen Sie möglichst keine Möbel oder Gegenstände vor die Heizkörper. Auch in Nischen zwischen Fensterbrett und Heizkörper können sich Wärmestaus bilden, die dem Temperaturfühler signalisieren, dass die eingestellte Temperatur erreicht wurde. So bleibt das Zimmer trotz aufgedrehter Heizung kühl.

Besonders dann, wenn ein Ventil klemmt oder ein Heizkörper auf kleiner Stufe heiß bleibt, bzw. spätestens nach 15 Jahren sollte ein Thermostatventil ausgetauscht werden.

Unser Tipp: Durch programmierbare Thermostate, die z.B. die Temperatur bei längerer Abwesenheit herunterfahren, können bis zu 10 % Heizkosten gespart werden.

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