Neue Vorschriften beim Bau – Was Sie für 2014 wissen müssen

15. März 2014

Baurecht EnEV © Marco2811 / fotolia.com

In diesem Jahr gibt es einige neue gesetzliche Bau-Vorgaben, die sich unter anderem auf Ölheizkessel beziehen. Wir erklären, was Sie beachten müssen und wann sich eine Modernisierung von Haus und Heizung wirklich lohnt. - März 2014

Welche neuen Vorschriften gibt es 2014?

Am 1. Mai tritt eine Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft – mit Auswirkungen auf Neubauten und bestimmte Altbauten. Neubauten müssen ab 2016 in ihrem Energieverbrauch 25 Prozent sparsamer sein als Häuser, die nach der bisherigen Energiesparverordnung gebaut sind. Für Altbauten ist nun unter bestimmten Bedingungen eine Dämmung der obersten Geschossdecke oder die Modernisierung der Ölheizung vorgeschrieben.

Modernisierung bei Ölheizungen – da werden wir natürlich hellhörig. Was bedeutet das?

Altbauten, die vor dem 1. Oktober 1978 erbaut wurden, sind davon betroffen. Sie müssen erneuert werden. Ab 2015 müssen des weiteren Ölkessel ausgetauscht werden, die vor dem 1. Januar 1985 eingebaut wurden oder älter sind als 30 Jahre. Ebenso verhält es sich für sogenannte Konstanttemperatur-Kessel. Diese sind mittlerweile nicht mehr zeitgemäß.

Ausnahmen von der Regel gibt es selbstverständlich auch: Wer seit 2002 oder länger in einem Ein- oder Zweifamilienhaus, Baujahr 1978 oder älter, wohnt, ist nicht betroffen. Ebenso von der Regelung ausgeschlossen sind Niedertemperatur- und Brennwertkessel.

Brennwertheizung – Stand der Technik

Oft lohnt es sich auch – ohne Verpflichtung – einen Niedertemperaturkessel durch eine moderne Brennwertheizung zu ersetzen. Sie ist schlicht und einfach eine der effektivsten Heiztechniken, die es derzeit gibt. Denn dabei wird die Abgaswärme zusätzlich genutzt. Damit sparen Sie vom ersten Nutzungsmoment an Heizöl.

Wichtig ist, bei der Planung auf die Qualität der Anlage selbst zu achten. Auch sollte der Kessel keinesfalls zu groß gewählt werden. Wenn Sie sich für einen Umstieg auf Brennwerttechnik entscheiden, können Sie zusätzlich von staatlichen Zuschüssen profitieren. Als Einzelmaßnahme in der Haussanierung haben Sie gute Karten für ein zinsgünstiges Darlehen oder einen Investitionszuschuss. Lesen Sie hierzu unseren Beitrag zur finanziellen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen.

Hier finden Sie heizoel.total.de auf Google+

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?