Aktuelle Heizölpreise – TOTAL-Wochenrückblick, 30. Kalenderwoche 2014

25. Juli 2014

Heizoelpreis gleich bleibend - KW30

In der letzten Handelswoche bewegten sich die Ölpreise auf und ab. Eine klare Richtung war nicht zu erkennen. Obwohl die preisdrückenden Meldungen insgesamt überwiegen, bleibt der Ukrainekonflikt im Fokus und sorgte letztendlich für leicht steigende Ölpreise zum Ende der Woche. Der Euro verlor im laufe der Woche immer mehr und stützte das Preisniveau
beim Heizöl.

Ende der Woche wurde zwar bekannt, dass die erweiterten Sanktionen der EU gegenüber Russland nicht den Energiesektor betreffen sollen, die Entwicklung des Konflikts und mögliche Folgen für den Ölmarkt sind dennoch schwer einzuschätzen.

Vor allem der immer noch ungeklärte Fall des abgestürzten Passagierflugzeugs in der Ukraine Ende der letzten Woche birgt Potenzial für eine weitere Eskalation des Konflikts. Solange die Schuldfrage für den Absturz ungeklärt ist, bleibt die Situation weiter angespannt.

Die Angebots- und Nachfragesituation hat sich in dieser Woche positiv entwickelt. Der Rohölexport aus Kurdistan kommt allmählich in Bewegung. In Libyen fehlen noch immer Abnehmer. Die Öl-Terminals an den Häfen sind voll. Zeitweise musste die Ölproduktion gedrosselt werden, da die entsprechende Lagerkapazität fehlte. Wenn das libysche Öl am Markt angenommen werden sollte, würde dies die Versorgungslage zusätzlich entspannen.

Am Freitag veröffentlichte der Internationale Währungsfond (IWF) seine Einschätzung zur Entwicklung des globalen Wachstums. Demnach soll das wirtschaftliche Wachstum vieler Länder schwächer steigen als bisher eingeschätzt. Das würde auch weniger Bedarf an Öl und eine komfortablere Versorgungslage bedeuten.

Die Öl- und Heizölpreise sind zum Ende der Handelswoche leicht gestiegen. Die weitere Entwicklung hängt vorrangig von der Entwicklung des Ukrainekonfliktes ab.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise
 

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