Aktuelle Heizölpreise – TOTAL-Wochenrückblick, 31. Kalenderwoche 2014

1. August 2014

Heizoelpreis gefallen - KW31

Die Öl- und Heizölpreise entwickelten sich über die Woche hinweg tendenziell nach unten. Vorrangig wurde das niedrigere Preisniveau durch das hohe Angebot bei gesunkener Nachfrage an Öl begründet. Erst zum Ende der Woche erhöhte sich das Heizölpreisniveau aufgrund des geschwächten Eurokurses. Zuletzt bewegte sich der Euro bei
1,3381 US-Dollar, dem tiefsten Stand seit November 2013.

Anfang der Woche gingen Marktteilnehmer von einem Anstieg der Ölpreise aus, da die EU und USA weitere Sanktionen gegen Russland ankündigten. Man wusste nicht wie Russland auf die Sanktionen reagieren würde und ob der Energiesektor bzw. die Rohölexporte beeinträchtigt werden könnten.

Vorsichtshalber deckten sich die Händler ausreichend mit Öl ein und die in den Ölpreis eingepreiste Risikoprämie wurde vor Umsetzung der Sanktionen bereits erhöht. Als wie erwartet am Dienstag die Sanktionen in Kraft traten, blieb die erwartete Reaktion an den Ölbörsen weitestgehend aus.

Die Tatsache, dass der Ölmarkt momentan überversorgt ist und Produzenten teilweise Probleme haben Abnehmer für ihr Öl zu finden dominierte die Ölpreisbewegung. Trotzdem bleibt der Ukrainekonflikt potenziell ein Risiko und könnte die Ölpreise wieder stützen.

Die Heizölpreise sind zum Ende der Handelswoche wieder gestiegen. Ausschlaggebend dafür waren die positiven US-Konjunkturdaten, die den Dollar stärkten und damit das in US-Dollar gehandelte Rohöl an den Börsen für europäische Käufer verteuerten. Aktuell kostet der Liter Heizöl im bundesweiten Schnitt ca. 80 Cent bei einer Abnahmemenge von 3.000 Litern.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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