Aktuelle Heizölpreise – TOTAL-Wochenrückblick, 38. Kalenderwoche 2014

Heizoelpreis gefallen - KW38

Bis zur Wochenmitte haben sich sowohl die Heizölpreise als auch die Öl-Notierungen auf einem niedrigen Niveau bewegt. Der Eurokurs ist relativ stabil geblieben und die europäische Rohölsorte Brent sank Anfang der Woche auf ein neues zwei-Jahrestief. Die Öl-Notierungen sind am Mittwoch deutlich gestiegen, als bekannt wurden, dass die OPEC
Produktionskürzungen planen soll. Die OPEC-Mitgliedsstaaten sollen sich
jedoch gegen derartige Maßnahmen ausgesprochen haben. Zum Ende der
Woche sind die Heizölpreise wieder etwas gesunken.

Die erweiterten Sanktionen gegen Russland durch die EU wurden eher als preisdrückender Faktor gewertet, denn seitens Russlands folgte bisher keine Gegenreaktion. Die Sanktionen könnten sich negativ auf das Wirtschaftswachstum und somit auch auf die Öl-Nachfrage auswirken. Die europäische Rohölsorte Brent sank daraufhin auf ein neues zwei-Jahrestief.

Nach Spekulationen geplanter Produktionskürzungen der OPEC soll OPEC-Generaldirektor el-Badri zu Beginn der Woche versichert haben, dass derartige Maßnahmen nicht geplant seien.

Bei einem Treffen mit dem russischen Energieminister Mitte der Woche soll el-Badri aber doch von einer geplanten Produktionskürzung ab November gesprochen haben. Daraufhin sind die Ölpreise deutlich angestiegen.

Bei vielen der OPEC-Mitgliedsstaaten stieß dieses Vorhaben auf wenig Zustimmung. Ein Vertreter der Golfstaaten soll sich klar gegen eine Produktionskürzung ausgesprochen haben. Viele betreffende Länder wollen ihre Ölförderung ausbauen um ihre Marktstellung zu verteidigen oder zu steigern. Eine Kürzung der Produktion würde dieser Strategie entgegenstehen.

Bei einem Treffen der OPEC-Mitgliedsstaaten Ende November soll über die Produktionskürzung abgestimmt werden.

Die amerikanische Notenbank Fed soll eine Anhebung des Zinsniveaus planen. Eine Anhebung der Zinsen würde die Ölpreise drücken, da dadurch die Kaufbereitschaft der Marktteilnehmer außerhalb der USA sinken würde. Nach dieser Meldung zog der Dollar deutlich an was den Euro im Gegenzug belastet.

Zum Ende der Woche erhielt der Euro wieder etwas Auftrieb. Die Aussicht, dass Schottland gegen eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich von Großbritannien stimmen wird, stütze die Gemeinschaftswährung und vergünstigte die Heizölpreise zum Ende der Handelswoche.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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