Aktuelle Heizölpreise – TOTAL-Wochenrückblick, 43. Kalenderwoche 2014

Heizoelpreis gestiegen - KW43

An der überversorgten Marktlage hat sich auch in der vergangenen Handelswoche nichts geändert. Die Ölpreise sind aber trotzdem zweitweise gestiegen. Ausgelöst wurden die Aufwärtsbewegungen durch technisch begründete Kaufimpulse. Die Heizölpreise bewegten sich ebenfalls auf einem günstigen Niveau. Der schwache Eurokurs verteuerte das Heizöl aber zeitweise.

Die Ansicht, dass der Ölmarkt mehr als ausreichend versorgt ist, teilen die meisten Marktteilnehmer. Da die Nachfrage in Zukunft noch weiter sinken soll, kann es durchaus weiteres Potenzial für Preissenkungen geben.

Die OPEC spielt dabei aber eine wichtige Rolle, da es sehr unwahrscheinlich ist, dass andere Produzenten wie die USA ihre Förderquoten senken werden. Wenn sich also die OPEC trotz der schwachen Nachfrageprognose gegen die Produktionskürzung entscheidet, könnte das die Ölpreise weiter belasten.

Eine steigende Nachfrage aufgrund der niedrigen Ölpreise in Kombination mit der generell höheren Winternachfrage, könnte jedoch auch für kurzfristige Preisanstiege sorgen. Was die langfristige Preisentwicklung angeht, ist man sich einig, dass das Angebot schneller wachsen wird als die Nachfrage und die Ölpreise somit sinken.

Trotzdem bereitet die Frage nach einer Produktionskürzung seitens der OPEC vielen Marktteilnehmern Kopfschmerzen. Wie sich eine derartige Maßnahme des Kartells auf die Ölpreise auswirken würde, ist ungewiss.

Die einen sagen das Preisniveau wird immer weiter sinken, wenn die OPEC keine entsprechenden Maßnahmen einleitet, die anderen sagen, dass das Abwärtspotenzial allmählich ausgereizt ist und die Ölpreise im nachfragestärkeren Winter von selbst wieder steigen werden.

Spekulationen, dass die Ölpreise durch die steigende Nachfrage in den Wintermonaten automatisch gestützt werden, dürften bei den Mitte der Woche veröffentlichten Zahlen des DOE vorerst vergessen sein. Die Zahlen haben die überversorgte Marktlage und die geringe Nachfrage noch einmal betont.

Die Heizölpreise haben sich auch in der vergangenen Handelswoche auf einem niedrigen Niveau bewegt. An der komfortablen Versorgungslage hat sich zudem nichts geändert. Größter preistreibender Faktor war der schwache Eurokurs, der das in Dollar gehandelte Rohöl für Käufer außerhalb der USA verteuert hat.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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