Aktuelle Heizölpreise – TOTAL-Wochenrückblick, 45. Kalenderwoche 2014

10. November 2014

Heizoelpreis gestiegen - KW45

Die Heizölpreise haben sich im Laufe der vergangenen Handelswoche nach unten und zum Ende hin wieder leicht nach oben bewegt. Der Euro musste zudem starke Verluste hinnehmen und ist zeitweise auf unter 1,24 US-Dollar gefallen. Die Ölpreise haben sich währenddessen auf einem niedrigen Niveau bewegt.

Nach Veröffentlichung einer Studie des amerikanischen Amt für Energiestatistik EIA (Energy Information Administration) wurde die Aufhebung des Exportverbots in den USA Anfang der Woche thematisiert. Aus der Studie ging hervor, dass eine Aufhebung des Verbots keinen Schaden für die Produktpreise in den USA mit sich bringen würde.

Die Abwärtsspirale an den Ölbörsen hatte sich in Bewegung gesetzt, nachdem sich Saudi-Arabien Anfang der Woche für niedrigere Verkaufspreise für Lieferungen in die USA entschieden hatte. Das Land soll seine Marktanteile in den USA mit dieser Preispolitik verteidigen wollen.

Am Dienstag wurde bekannt, dass Saudi-Arabien seine Verkaufspreise für Lieferungen in die USA gesenkt und für Lieferungen nach Europa und Asien erhöhen werde. Experten vermuten, dass die Preissenkung dazu dient den Marktanteil in den USA zu halten. Da zuvor bereits vermutet wurde, dass die Preise für Asien und Europa steigen werden, hatte die Bestätigung dessen wenig stützenden Einfluss an den Ölbörsen.

Nach Veröffentlichung der US-Ölbestandsdaten des DOE Mitte der Woche sind die Öl-Notierungen deutlich gestiegen. Außerdem rückten wieder geopolitische Meldungen in den Vordergrund nachdem das größte Ölfeld in Libyen attackiert und besetzt worden sein soll.

Die globale Überversorgung würde jedoch nicht automatisch schwinden, wenn die vom Ölfeld produzierten Mengen wegfallen sollten. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnten die Ölpreise dennoch stärker unter Druck geraten.

Belastet wurden die Öl-Notierungen durch die korrigierte OPEC-Nachfrageprognose, die Ende der Woche veröffentlicht worden war. Für 2015 geht die OPEC mit keiner Veränderung des Bedarfs aus, die Nachfrage nach OPEC-Öl soll aber in den nächsten 20 Jahren kontinuierlich sinken.

Die Heizölpreise gingen etwas fester aus der Woche. Ausschlaggebend für die Aufwärtsbewegung war vor allem der schwache Euro und die etwas festeren Ölpreise.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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