Auch zum Monatsanfang unveränderte Seitwärtsbewegung

Heizoelpreis unveraendert 010217

Nach wie vor befinden sich die Märkte und Ölpreise in einer Seitwärtsbewegung, ohne nennenswerte Impulse. Das Spannungsfeld zwischen OPEC und der US-Ölförderbranche bleibt erhalten. Die OPEC versucht, die Produktion zu drosseln & beim US Ölmarkt hat die Anzahl der aktiven Bohranlagen zugenommen.

Ölpreisentwicklung

Die Ölpreise notierten am Mittwochmorgen etwas leichter. Die US-Öllagerbestände sollen laut API in der Vorwoche angestiegen sein und drücken die Notierungen. Der aktuelle Anstieg erklärt sich durch die saisonal schwächere Nachfrage, sodass die Bestände zunehmen. Die OPEC soll nach Beobachtungen von Analysten ihre Produktion weiter gedrosselt haben und verknappt somit das Angebot. Der Devisenmarkt erwartet für heute die Aussagen der US-Notenbank (FED) zur weiteren Zinsentwicklung.

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE

Der europäische Ölpreis Brent verzeichnet ein leichtes Minus und ging heute Morgen mit 55,43 US-Dollar in den Markt. Damit verzeichnet er im Vergleich zum Vortag ein leichtes Minus. ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, notierte am Dienstag bei 493,75 US-Dollar. Das ist ein leichtes Plus zum Vortrag. Heute Morgen ging ICE Gasoil knapp unter 490,00 US Dollar in den Monatsbeginn.

Nach wie vor fehlen verlässliche Daten, die eine genaue Beurteilung des Marktes erlauben. Einige Marktbeobachter sind überzeugt, dass die Produktionskürzungen der OPEC die Überversorgung beenden wird, andere glauben ganz eindeutig an einen Vorteil für die US-Ölbranche. Derzeit gibt es jedoch keine klaren Impulse. Das Ölpreisniveau scheint derzeit recht gut eingependelt zu sein.

Im weiteren Tagesverlauf könnten noch Zahlen zu den Ölbeständen  des DOE in den USA für Bewegung am Ölmarkt sorgen. Marktbeobachter rechnen mit einem Zuwachs. Das würde ein weiterhin hohes Angebot der US-Ölbranche bedeuten. Das Gemengegelage bleibt undurchsichtig. Möglicherweise bringt der OPEC Bericht im Februar deutlichere Impulse.

Entwicklung Eurokurs

Der Eurokurs notiert heute Morgen etwas leichter und liegt bei 1,0785 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0630 Dollar festgesetzt. Am Vortag hatte der Euro etwas zugelegt, dieses Plus bleibt dennoch weitgehend erhalten.

Für den Abend wird noch eine Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed erwartet. Experten rechnen jedoch mit keiner Veränderung des Leitzinses.

Heizölpreisentwicklung

Momentan gibt es nur wenig Bewegung bei den Heizölpreisen. Heute Morgen geben sie deutschlandweit leicht nach. Eine 3 000 Liter Standard Lieferung kostet im bundesweiten Durchschnitt rund 59,47 Cent pro Liter Heizöl. Gestern waren es zur gleichen Zeit 60,14 Cent pro Liter.

Wir raten unseren Kunden dazu, sich das aktuelle Preisniveau schnell zu sichern und sich zum Heizölkauf zu entscheiden – insbesondere, wenn sich der Tank leert. Auch wenn das Jahr 2017 in Sachen Ölpreis schwierig ist, sind langfristig fallende Preise weiterhin eher unwahrscheinlich und es könnte sich enorm lohnen, sich begehrte Liefertermine in den nächsten Tagen zu sichern, bevor belastbare OPEC-Zahlen für einen deutlichen Preisanstieg sorgen könnten.

Bedenken Sie außerdem, dass es aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und einer hohen Nachfrage etwas länger mit der Lieferung dauern kann und bestellen Sie rechtzeitig.

Wenn Sie monatliche Zahlungsarten wie den Heizöl-Ratenkauf oder das heiz&SPAR Wärmekonto nutzen wollen, sollten Sie mehr Zeit bis zur Lieferung einplanen. Die Bearbeitungszeit kann durch den Postweg bis zu zwei Wochen in Anspruch nehmen. Ein fixer Liefertermin kann erst nach Freigabe der Finanzierung durch die Bank bzw. Eingang des unterschriebenen Vertrages abgestimmt werden.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung zu nutzen oder einen Heizöl-Wunschpreis anzulegen. So können Sie von Preisrückgängen profitieren und günstiger Heizöl bestellen.

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