Bestandsabbauten und FOMC Protokoll geben Ölbörsen Auftrieb

Die Ölpreise haben ihren Abwärtstrend gestern Abend unterbrochen. Starke Bestandsabbauten am für die Sorte WTI entscheidenden Standort Cushing (Oklahoma) wurden von Händlern höher bewertet, als die zunehmenden landesweiten Rohölbestände in den USA.

Auch die gestiegene Benzinnachfrage und die über den Erwartungen liegenden Zahlen zur Entwicklung des amerikanischen BIP im zweiten Quartal des Jahres wurden von den Händlern positiv bewertet. Gleichzeitig wurde zwar das US Wachstum für das erste Quartal deutlich nach unten korrigiert, allerdings war das auch ein Anlass für die amerikanische Notenbank, längerfristig an der Niedrigzinspolitik festhalten zu wollen. Der von einigen Analysten befürchtete Ausstieg noch in diesem Herbst scheint dadurch kein Thema mehr zu sein.

Viel billiges Geld beflügelt die Öl- und Finanzmärkte, da fest verzinste Anlagen für Investoren und Spekulanten eher unattraktiv werden. Der Euro hält sich weiter stabil, sodass die aktuell steigenden Heizölpreise auf die Entwicklungen am Ölmarkt zurück geführt werden können.

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