Euro legt zu, Heizölpreise sinken deutlich

23. Oktober 2013

Heizöl-Käufer profitieren aktuell von einem gestiegenen Eurokurs. Der Ölpreis für die europäische Sorte Brent blieb stabil. Daher sorgt heute vor allem der festere Euro für günstige Heizölpreise.


Nach der Veröffentlichung der US Arbeitsmarktzahlen verlor der Dollar gestern umgehend an Wert. Die Zahl der Neueinstellungen im dritten Quartal lag unter den Erwartungen der Analysten. Daraus lässt sich eine Dämpfung des wirtschaftlichen Aufschwungs ableiten. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass die Fed länger an ihrer Niedrigzinspolitik festhält, was den Dollar schwächt.

Gleichzeitig bedeutet ein geringeres Wachstum auch eine niedrigere Öl-Nachfrage in den USA. Da sich die Öl-Produktion weiter auf Rekordniveau befindet, sinkt auch der Preis für die amerikanische Ölsorte WTI.

Das kann europäische Öl-Importe perspektivisch günstiger werden lassen. Je weniger Öl die USA importieren, desto mehr steht anderen Nachfragern auf dem Weltmarkt zur Verfügung. Der Preisdruck würde entsprechend wachsen.

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