Fester Euro lässt Heizölpreise weiter sinken

23. Juli 2013

Die Ölpreise sind auch heute weiter Konsolidierungskurs. Aber es ist vor allen der
Euro Kurs, der die Preise für Heizöl nachgeben lässt.

Die Gemeinschaftswährung konnte gegenüber dem Dollar Kurs wieder Boden gut machen. Dies wurde durch die schwachen Zahlen vom US-Immobilienmarkt begünstigt. Um Kredite für Immobilienkäufe zu fördern, müsste die amerikanische Notenbank weiter an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten, was wiederum den Dollar schwächt. Aufgrund der Währungsgewinne starten die Heizölpreise wiederholt rückläufig in den Tag. Allerdings sehen viele Analysten gegenwärtig keinen weiteren Spielraum für deutlich sinkende Ölpreise.

Beim Nordseeöl befinden sich die Verlademengen für August auf einem langjährigen Tiefstand. In Libyen werden immer noch Verladehäfen bestreikt und im Süd-Sudan sowie im Irak wird mit erheblichen Lieferunterbrechungen gerechnet. Diese schlechten Nachrichten für die Ölversorgung begünstigen die aktuell hohen Öl- und damit verbundenen Heizölpreise.
 

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