Gespanntes Warten auf G-20, Heizöl günstiger

28. Juni 2019, Ricarda Altrichter

Heizöl zum Wochenende wieder günstiger - 28.06.2019

Sowohl der Ölmarkt als auch der Devisenmarkt befinden sich in abwartender Haltung. Mit Spannung blicken die Händler nach Osaka zum G-20 Gipfel. Impulse für Öl und Euro bleiben weitgehend aus. Heizöl ist heute günstiger.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Märkte warten auf G-20 und OPEC-Treffen
  • Brent bei 66,24 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 593,75 US-Dollar 
  • Euro bei 1,1362 US-Dollar


Heizölpreisentwicklung 

  • Heizölpreis bei 68,36 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 68,36 Cent pro Liter Heizöl. Am Donnerstag lag der Heizölpreis bei 69,09 Cent pro Liter Heizöl. 
 

Wesentliche Einflussfaktoren auf die aktuelle Ölpreisentwicklung 

DOE-Daten
USA verhängen Sanktionen gegen iranische Führungsriege
US-Strafzölle gegen Mexiko
Schärfere US-Sanktionen gegen Iran und Venezuela
OPEC+ Kürzungen werden möglicherweise verlängert

IEA will notfalls in Ölmarkt eingreifen
 Produktionssteigerung in Russland, Kasachstan und Irak
Verringerte Auslastung asiatischer Raffinerien
Neue Zölle im Handelsstreit mit China

 

Aktuelle Ölpreise an der Londoner Warenterminbörse ICE: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 66,24 US-Dollar. Der Vergleichswert von gestern betrug noch 66,18 US-Dollar, der Schlusspreis wurde am Donnerstag bei 65,53 US-Dollar festgesetzt. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 593,75 US-Dollar. Der Vergleichswert am Donnerstag lag bei 599,25 US-Dollar, der Schlusspreis gestern bei 599,25 US-Dollar. 

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 28.06.2019 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite
  

Die Preisentwicklung im Überblick 

Am Donnerstagmorgen stützten die unerwartet stark gesunkenen US-Ölbestandsdaten den Ölpreis. Hinzu kam der Entschluss, eine US-Raffinerie zu schließen. Bis zur Mittagszeit änderte sich der Kurs kaum. Die Marktteilnehmer warteten ab. Nachdem keine Signale für Verkäufe oder Impulse aus den Nachrichten stattfanden, entschieden sich einige Händler dafür, Gewinne mitzunehmen.

Dies sorgte gegen Mittag für einen leicht fallenden Kurs, was am Nachmittag wieder nach oben korrigiert und am Abend durch erneute Gewinnmitnahmen abermals zurückgesetzt wurde. Alles in allem war es ein ruhiger Handelstag. Die Nachrichtenlage gab keine neuen Impulse. Die Marktteilnehmer warten ab, denn morgen findet der G-20 Gipfel in Osaka statt. Bei dieser Gelegenheit werden der chinesische Generalsekretär Xi und US-Präsident Trump bei einem persönlichen Treffen über ihren Handelskonflikt sprechen. Der Ausgang des Gesprächs wird neue Impulse für den Ölmarkt geben.

Wer seinen Heizöltank nach dem Winter noch nicht aufgefüllt hat, hat noch die günstige Gelegenheit, moderate Preise für einen vollen Tank zu erzielen. Die Entscheidungen beim G-20 Gipfel können sowohl den Ölpreis als auch den Eurokurs beeinflussen und somit preistreibend auf Heizöl wirken. Machen Sie sich unabhängig davon und lösen Sie den Heizölkauf in Kürze aus.
 

Entwicklung Eurokurs 

Zum Tagesstart kostete der Euro 1,1362 US-Dollar, am Donnerstagmorgen waren es 1,1351 US-Dollar. Der Referenzpreis der EZB wurde für Donnerstag bei 1,1369 US-Dollar festgesetzt. 

Der Eurokurs bleibt stabil. Auch er nimmt eine abwartende Haltung ein. Die Ergebnisse des G-20 Gipfels können auch den Eurokurs in jede Richtung beeinflussen. Alle Augen richten sich auf die USA und China, sowie auf die Veröffentlichung einiger Konjunkturdaten, die ebenfalls neue Impulse setzen können.
 

Im Detail: Einflussfaktoren am Markt und in der Politik 

  • Abwarten: G-20 Gipfel und OPEC-Treffen

Die Märkte warten. Was beim G-20 Gipfel besprochen und beschlossen wird, kann den Handel maßgeblich beeinflussen. Deshalb warten die Trader aller Märkte auf Meldungen und Ergebnisse aus Osaka. Morgen Vormittag werden Trump und Xi über ein Handelsabkommen sprechen. Ob dieses Mal eine Einigung zu erwarten ist, ist ungewiss. Nachdem beide Parteien sich im Laufe der Woche noch positiv ausgesprochen haben, ließ Trump Mitte der Woche bereits Zweifel durchblicken.

Belegen sich die beiden großen Volkswirtschaften weiterhin gegenseitig mit hohen Zöllen, bleibt das Ölnachfragewachstum auf der Strecke und der Ölpreis sinkt. Einigen sie sich hingegen, wirkt sich das langfristig mit einer steigenden Nachfrage auf den Ölmarkt aus und der Kurs steigt.

Doch die Beschlüsse und Entscheidungen in diesem Handelskonflikt bleibt nicht der einzige Einflussfaktor. Kommende Woche trifft sich auch die OPEC, um über die laufenden Produktionskürzungen zu verhandeln. Dieses Treffen wurde bewusst nach dem G-20 Gipfel angesetzt, um auf dessen Ergebnisse zu reagieren.  Kuwait und Irak haben sich bereits für eine Verlängerung ausgesprochen.
 

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Ricarda Altrichter - Autorin

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