Heizöl etwas günstiger, Ölpreis für WTI sinkt deutlich

Der Preis für die amerikanische Ölsorte WTI gab gestern nach der Veröffentlichung der US Ölbestandsdaten deutlich nach. Der Ölpreis für die europäische Referenzsorte Brent folgte dieser Entwicklung nicht. Die Heizölpreise werden daher ohne größere Abschläge in den Handel starten.

Nachdem das DOE (Department of Energy) die US Ölbestände gemeldet hat, sank der Preis für die amerikanische Ölsorte deutlich. WTI ist ausschließlich für den amerikanischen Markt bestimmt und wird nicht exportiert. Der Markt gilt kurzfristig als sehr gut versorgt, bei ausbleibender Erholung der Wirtschaft sogar als überversorgt. Das zeigt sich auch in den Ölpreisen, die für kurzfristige Lieferverträge günstiger sind als für längerfristige.

Die Situation in Europa ist anders. Deshalb gab der Preis für Brent gestern auch nicht weiter nach. Man rechnet immer noch mit möglichen Versorgungsengpässen (Libyen, Ägypten, Ausfälle bei Nordseelieferungen). Daher  ist der Preis für kurzfristige Lieferungen auch teurer als für langfristige Kontrakte. Der Abstand von Brent zu WTI ist aktuell auf fast 10 Dollar gestiegen.

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