Heizöl News: Amtseinführung Bidens sorgt für Optimismus an den Märkten – Heizöl teurer.

20. Januar 2021, Felix Schmidt

Amtseinführung von Biden, Heizöl teurer - 20.01.2021

Für viele Marktteilnehmer steht die Amtseinführung Joe Bidens heute im Zentrum. Die von ihm vorgeschlagenen Corona-Hilfspakete könnten dem Optimismus der Anleger neuen Auftrieb geben. Unterdessen wächst die Kritik an den Produktionskürzungen Saudi-Arabiens.
Heizöl ist heute teurer.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick

  • Amtseinführung Bidens sorgt für Optimismus an den Ölmärkten
  • Trump erlässt Ausnahmegenehmigungen für Ölraffinerien
  • Indien kritisiert die freiwilligen Kürzungen Saudi-Arabiens
  • Brent bei 56,32 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 460,25 US-Dollar 
  • Euro bei 1,2156 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 60,23 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 60,23 Cent pro Liter Heizöl. Am Dienstag lag der Heizölpreis bei 59,92 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 Trump will Einreiseverbote für Reisende aus Europa und Brasilien aufheben und erteilt Ausnahmegenehmigungen für Ölraffinerien
 China: Wirtschaftswachstum trotz Pandemie, Rohölimporte erreichen neuen Rekord im Jahr 2020
 Pipeline-Wartung schränkt Libyens Ölproduktion ein

 Ölnachfrage in Europa zum Jahresbeginn schwach
 Covid-19: Neue Lockdowns auch in Asien, Reisebeschränkungen durch Virusmutation

Amtseinführung von US-Präsident Joe Biden sorgt für Optimismus an den Märkten

Unter den Marktteilnehmern überwiegt weiterhin der Optimismus und entsprechend setzt sich auch der Preistrend nach oben fort. Vor allem die anstehenden Finanzhilfen in den USA, die kürzlich von dem neuen US-Präsidenten Joe Biden angekündigt wurden, befeuern die Hoffnung auf eine baldige Erholung der Wirtschaft. Auch die künftige US-Finanzministerin Janet Yellen unterstich gestern die Notwendigkeit, beim Hilfspaket „groß zu handeln“. Sie unterstütz demnach das mehr als eine Billion US-Dollar umfassende Hilfspaket, das Joe Biden vorstellte. Die heutige Amtseinführung Joe Bidens findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. Seit den Ausschreitungen am Kapitol zu Beginn dieses Jahres ist Washington abgeriegelt. Allerdings gehen die Marktteilnehmer davon aus, dass das Risiko für erneute Zwischenfälle oder gar gewaltsame Ausschreitungen gering ist.

Trump erteilt Ausnahmegenehmigungen für Ölraffinerien

Als eine der letzten Amtshandlungen wies Donald Trump die US-Umweltschutzbehörde (EPA) an, Ausnahmeregelungen für Ölraffinerien zu erteilen, die die Beimischung von Biokraftstoffen regeln. Künftig müssen die Raffinerien keine Biokraftstoffe mehr hinzufügen und auch keine Kompensationszahlungen mehr leisten, wenn sie dies nicht tun. Die künftige US-Administration dürfte damit hinsichtlich ihres Umgangs mit der Ölindustrie noch stärker unter Beobachtung stehen, zumal Joe Biden angekündigt hatte, mehr in den Klimaschutz und in erneuerbare Energien investieren zu wollen.

Indien kritisiert die freiwilligen Kürzungen Saudi-Arabiens

Zu Beginn des Jahres hatte Saudi-Arabien angekündigt, die landeseigene Ölproduktion freiwillig kürzen, um einem befürchteten Ungleichgewicht durch die schwächelnde Ölnachfrage entgegenzuwirken. Von der Mehrheit der Marktteilnehmer wurde dieser Schritt begrüßt. Praktisch alle anderen OPEC+ Mitglieder schlossen sich dem Kurs jedoch nicht an. Bei der Hauptversammlung einigte man sich auf den Kompromiss, die Ölproduktion in den kommenden Monaten um die gleiche Menge zu erhöhen, wie sie im Januar 2021 erhöht wurde. Die Kritik an Saudi-Arabiens Kurs wird derweil lauter. So kritisierte der indische Öl- und Gasminister bei einer Konferenz, dass die plötzliche Kehrtwende in der Förderpolitik der OPEC+ Verwirrung schaffe. Indien und andere Verbraucherländer hätten eine Anhebung befürwortet und damit auch die damit verbundenen niedrigeren Preise bevorzugt. Der Generalsekretär der OPEC+ beschwichtigte und wies darauf hin, dass man die Interessen der Verbraucherländer im Blick habe, und dass Kürzungsmaßnahmen regelmäßig auf den Prüfstand gestellt würden. Er zeigte sich optimistisch, dass eine Erholung der Ölnachfrage noch in diesem Jahr eintritt.

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 56,32 US-Dollar. Der Vergleichswert von Dienstag betrug 55,08 US-Dollar.

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 460,25 US-Dollar. Der Vergleichswert Dienstag lag bei 455,00 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 20.01.2021 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Felix Schmidt – Autor

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