Heizöl News: Hohe Reiseaktivität zu Feiertagen – Heizölpreis steigt

28. Dezember 2020, Felix Schmidt

Heizölpreise starten fester in die neue Woche. 28.12.2020

Die Ölpreise starten fester in die Woche nach den Feiertagen, zu denen eine deutlich höhere Reiseaktivität verzeichnet wurde. Vor allem die Einigung auf das Corona-Hilfspaket in den USA und der Deal zwischen Großbritannien und der EU stützen den Heizölpreis.

Ölpreisentwicklung – Wichtiges auf einen Blick 

  • Spürbar höhere Reiseaktivität kurz vor den Weihnachtstagen
  • Großbritannien und EU einigen sich auf Handelsabkommen
  • OPEC+ Gruppe setzt weiter auf Erhöhung der Produktion
  • Brent bei 51,03 US-Dollar / ICE-Gasoil bei 423,25 US-Dollar 
  • Euro bei 1,2223 US-Dollar

Heizölpreis heute

  • Heizölpreis bei 59,08 Euro / 100L 

Eine 3.000 Liter Standard-Lieferung kostet aktuell im bundesweiten Durchschnitt rund 59,08 Cent pro Liter Heizöl. Am Mittwoch lag der Heizölpreis bei 58,05 Cent pro Liter Heizöl.

Einflussfaktoren auf den Ölpreis

 EU und Großbritannien einigen sich auf Brexit-Deal
 Trump unterzeichnet das vom Kongress beschlossene Corona-Hilfspaket

 Anzeichen für schwächere Ölnachfrage in Asien
 Covid-19: Reisebeschränkungen durch Mutation in Großbritannien
 OPEC+: Lockerung der Quotenregelungen ab Januar 2021, Russland will Produktion ab Februar steigern

Der Heizölpreis startet nach den Feiertagen fester in die neue Woche. Gleich mehrere Faktoren stützen die Ölpreise. So unterzeichnete der noch amtierende US-Präsident, Donald Trump, das Corona-Hilfspaket, nachdem er zuvor damit gedroht hatte, den Weg für die Hilfen nicht frei zu machen. Lange hatte der Kongress um die Nothilfen gerungen, bis kurz vor Weihnachten eine Einigung erreicht wurde.

Spürbar höhere Reiseaktivität über die Feiertage

Kurz vor Weihnachten wurden vermehrte Reiseaktivitäten aufgezeichnet. In der Weihnachtswoche waren so viele Menschen unterwegs, wie seit Beginn der Pandemie nicht mehr. Sogar die Flughäfen, beispielsweise in den USA aber auch weltweit, verzeichneten einen deutlichen Anstieg der Flugzahlen. Am Tag vor Heiligabend lag die Zahl der kommerziellen Flüge bei rund 77.400 und notierte somit auf dem höchsten Stand seit März 2020, bzw. fast 11 Prozent höher als in der Woche zuvor. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Reiseaktivität in der nächsten Zeit wieder deutlich abnimmt und insbesondere Flugreisen weiterhin deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bleiben. Schon jetzt schlägt sich der Rückgang auch in den Statistiken nieder. Entsprechend gering war der Preiseffekt dieses kurzen Ausschlags nach oben. Grund für den schnellen Rückgang ist unter anderem das mutierte Coronavirus, das nach neueren Erkenntnissen offenbar deutlich ansteckender ist und neue Lockdowns und Reisebeschränkungen mit sich brachte.

Großbritannien und die EU einigen sich auf Handelsabkommen

Über das verlängerte Weihnachtswochenende einigten sich die Briten und die EU auf ein Handelsabkommen. Bis zuletzt war nicht klar, ob es zu einem Deal kommen wird, ein harter Brexit drohte. Das nun beschlossene Abkommen muss noch die Zustimmung der EU-Länder erhalten, bevor es endgültig ratifiziert werden kann. Der Deal wird sich positiv auf die Wirtschaftsleistung und den Handel zwischen Großbritannien und der EU auswirken und ist in jedem Fall besser als das Alternativszenario des No-Deals. So stützte die Einigung auf das Handelsabkommen auch die Ölpreise.

OPEC+ Gruppe hält am Anstieg der Ölproduktion fest

Mit Beginn des neuen Jahres hebt die OPEC+ Gruppe ihre Ölproduktion an. Schon am 4. Januar wird über weitere Maßnahmen ab Februar entschieden. Nach der Ölnachfrage ist die Produktionspolitik der OPEC+ Gruppe der wichtigste Faktor für die Ölpreisentwicklung. Eine weitere Anhebung der Produktion ergibt nur dann Sinn, wenn auch die Nachfrage steigt. Saisonal ist der Januar üblicherweise der schwächste Monat für die Nachfrage, bevor ab Februar ein Anstieg verzeichnet wird. Unter Corona-Bedingungen sind solche Prognosen jedoch nicht möglich. Der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Suhail Al-Mazrouei, zeigt sich jedoch vorsichtig optimistisch. Er setzt auf die angelaufenen Impfkampagnen und auf eine Verbesserung der Beziehungen zwischen China und den USA. Beides würde die Ölnachfrage anheben und auch die Heizölpreise steigen lassen.

Ölpreise an der Warenterminbörse: 

Der Kurs der europäischen Referenzölsorte Brent notierte am Morgen bei 51,03 US-Dollar. Der Vergleichswert von Mittwoch betrug 49,48 US-Dollar. 

ICE Gasoil, der maßgebliche Indikator für den inländischen Heizölpreis, stand am Morgen bei 423,25 US-Dollar. Der Vergleichswert von Mittwoch betrug ebenfalls 411,75 US-Dollar.

Heizölpreisentwicklung der letzten 30 Tage Stand: 28.12.2020 // Alle Angaben ohne Gewähr

Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere aktuelle Notierungen finden Sie täglich neu auf unserer Heizölpreisseite.

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Felix Schmidt – Autor

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