Heizölpreis geht etwas stabilisiert in die Woche

1. Februar 2016

Heizoelpreis gleich 02-02-2016

Spekulationen über eine koordinierte Förderkürzung sorgten an der Ölbörse am Freitag für Anstiege des Ölpreises. Zusammen mit dem etwas gestärkten Euro ergibt sich für heute in etwa derselbe Heizölpreis wie Freitag.

Ölpreisentwicklung

Spekulationen um eine mögliche Kürzung des Ölangebots bewirkten am Freitag einen weiteren Anstieg des Ölpreises. Dieser konnte sich im Tagesverlaufen halten und verließ den Markt am Freitagabend auf diesem Level.

Zum Wochenbeginn wurde dieses Niveau gehalten, sodass die europäische Rohölsorte Brent mit  35,28 US Dollar je Barrel in den Tag startet. Damit ist der Preis um in etwa 4 Dollar zum Vormontag gestiegen. Auch ICE Gasoil konnte im Vergleich zu letzter Woche Montag zulegen und wird aktuell bei 304,50 US Dollar je Tonne notiert.

Allerdings weist aktuell nichts auf einen Rückgang des Überangebots hin. So sei die Ölproduktion der OPEC Länder gestiegen. Zum Großteil liege dies an der Wiederaufnahme Indonesiens in den Kreis der der OPEC Ländern, zum Teil jedoch auch an der Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran. Zurzeit begründe dies auf Schätzungen, weswegen man die Daten der Monatsreports von EIA, IEA und OPEC in der kommenden Woche abwarte.

Die Spekulationen um ein Meeting zwischen Russland und der OPEC trieben den Ölpreis letzte Woche an. Jedoch sinken die Chancen auf ein tatsächliches Treffen zunehmend. Vor allem der Iran lehnt eine Produktionskürzung für sich selbst strikt ab.

Im Hinblick auf die generelle Marktlage besteht weiterhin die Überversorgung. Eine koordinierte Produktionskürzung von OPEC und Nicht-OPEC-Ländern scheint unwahrscheinlich, da die Beteiligten dabei zu verschieden Ziele verfolgen würden. So würde Russland lediglich mit Steuererhöhung die Produktion unattraktiver machen wollen. Der Iran strebe weiterhin eine Steigerung der Exporte an und Saudi Arabien im Gegenzug werde dem Iran den Markt nicht ohne weiteres überlassen.

Analysten stehen einer künstlichen Reduzierung des Marktangebots dementsprechend skeptisch gegenüber. Der Mangel an politischem Willen reduziere die Aussicht auf eine Kooperation der Länder miteinander.

Montag, 01.02.2016

  • Ansprache EZB Präsident Mario Draghi

  • Wirtschaftsdaten Daten China

Dienstag, 02.02.2016

  • Vorabschätzung US-Ölbestandsdaten American Petroleum Institute (API)

Mittwoch, 03.02.2016

  • Offizielle US-Ölbestandsdaten Department of Energy (DOE)

  • Europäische Kommission: Prognose zum WIrtschaftswachstum

Freitag, 05.02.2016

  • Baker Hughes Wochenreport (Anzahl aktive US-Bohranlagen)

  • Veröffentlichung Daten zur US Arbeitslosenquote

  • Handelsbilanz USA

*Termine ohne Gewähr

Entwicklung Eurokurs

Der Euro konnte zum heutigen Morgen aufwerten und wird aktuell bei 1,0860 US Dollar notiert. Aufgrund der Börsen- und Konjunkturschwäche vielerorts rechnen Experten immer weniger mit einer Fortsetzung des Straffungskurses der US Notenbank Fed. Es bleibt nun abzuwarten, wie die aktuellen Daten zur amerikanischen Wirtschaft ausfallen.

Heizölpreisentwicklung

Der durchschnittliche Heizölpreis liegt zum Wochenbeginn bei 42 Cent pro Liter Heizöl. Damit bleibt der Preis in etwa auf demselben Level wie Freitag. Der etwas stärkere Euro kann somit den Anstieg des Ölpreises in etwa ausgleichen.

Angesichts der kalten Temperaturen und der saisonal hohen Heizöl-Nachfrage im Februar ist mit zunehmend längeren Lieferzeiten zu rechnen. Sehr kurzfristige Lieferzeiten sowie Notlieferungen für Kaltsteher sind regional schon jetzt nur über eine telefonische Absprache und individuelle Prüfung möglich.

Wer noch genügend Heizöl im Tank hat und auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren möchte, sollte unseren Service für eine regelmäßige Preisbenachrichtigung nutzen oder einen Wunschpreis anlegen. So können Sie auch von kurzfristigen Preisrückgängen profitieren und Heizöl günstiger bestellen.

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