Rohöl- und Heizölpreise nehmen leicht ab

Die Öl-Notierungen setzen die Abwärtsbewegung fort und führen zu leicht sinkenden Heizölpreisen. Der Euro konnte seine Gewinne vom Vortag ausbauen und kostet aktuell 1,3684 US-Dollar. Die nachgebenden Notierungen an den Öl-Börsen in Kombination mit dem stärkeren Euro führen zu sinkenden Inlandspreisen für Heizöl.

Die Lage im Irak bleibt unverändert instabil. Die Kämpfe haben sich intensiviert, beschränken sich jedoch auf den Nord-Westen des Iraks. Beobachter gehen daher weiter davon aus, dass die wichtigen Ölanlagen im Süden von den Kämpfen ausgenommen bleiben. Analysten gaben bekannt, dass die Produktion im Monat Juni zurückgegangen sei, dies jedoch auf technische Probleme zurückzuführen sei. Iraks Ölminister kündigte an, dass man die Produktion und Exporte trotz der Unruhen weiter steigern wolle.

Am Montagabend lief das Ultimatum gegen Russland von der EU aus. Die EU berät nun über weitere Sanktionen gegen Russland. Präsident Putin hat die Forderung nur teilweise erfüllt und schickt weiterhin Militär zur Unterstützung der Separatisten in die Ukraine. Daraufhin hat sich der ukrainische Präsident Poroschenko entschlossen, die Offensive gegen die Separatisten wieder aufzunehmen.

Aus den USA werden neue Konjunkturdaten erwartet, die das amerikanische Wachstum bestätigen dürften. Zudem warten Marktteilnehmer auf die wöchentlichen Öl-Bestandsdaten, bei denen mit einem Abbau von Rohöl gerechnet wird. Insgesamt sollte man daher kurzfristig nicht auf signifikant fallende Heizölpreise spekulieren, da die Situation in und um die Ukraine sowie der Irakkonflikt schnell wieder eskalieren können.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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