Schwacher Dollarkurs sorgt für höhere Heizölpreise

1. August 2014

Trotz der weiterhin komfortablen Versorgungslage ist der Ölpreis an der Londoner Börse ICE wieder gestiegen. Grund dafür waren unter anderem positive Konjunkturdaten aus den USA und China. Zusätzlich verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar. Am Mittwoch kostete der Euro 1,3370 US-Dollar und fiel damit auf seinen tiefsten Stand seit November 2013. Die Heizölpreise erwarten wir daher steigend.

Die überraschend positiven US-Konjunkturdaten stärken den Dollar zum Ende der Woche, was das in US-Dollar gehandelte Rohöl an den Börsen für europäische Käufer verteuert und somit auch für steigende Heizölpreise sorgt. Zusätzlich wurde der Euro durch die erneut gering ausgefallenen Inflationsdaten der Eurozone belastet.

Das Bruttoinlandsprodukt der USA ist im zweiten Quartal des Jahres besser ausgefallen als erwartet. Außerdem rechnen Investoren damit, dass sich die Zahl der Beschäftigten  in den USA zukünftig stark erhöht. Die positiven Konjunkturdaten könnten auch bald zu einer Erhöhung der Zinsen führen, was wiederum den US-Dollar stärkt.

Vor allem der gegenüber dem Dollar schwächelnde Euro verursacht den heutigen Preisanstieg beim Heizöl.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?