Heizölpreise gehen mit Abschlägen in die neue Woche, Euro steht unter Druck

3. Februar 2014

Die Reduzierung der Anleihenkäufe durch die amerikanische Notenbank FED belastet den Euro. Der feste Dollar sorgt aber auch für fallende Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten. Dieser Einfluss überwiegt momentan und lässt die Heizölpreise zum Wochenstart sinken.

Neben der US Geldpolitik belastet die niedrigere Teuerungsrate in der EU den Euro. Die Sorge, dass die Inflationsrate weiter sinkt oder sogar in eine Deflation umschlägt, setzt die EZB unter Druck, weitere expansive Maßnahmen zu ergreifen. Damit würde der Wert des Euros sinken und das in Dollar gehandelt Öl entsprechend teurer. Nur wenn die Ölnotierungen in gleichem Maße fallen wie der Dollar an Wert gewinnt, würde sich die Preiszunahme beim Heizöl in Grenzen halten.

Aktuelle Frühindikatoren zu Chinas Wirtschafswachstum fielen bereits schwächer aus als erwartet. Dies sehen Marktteilnehmer als Indikator, dass die Konjunkturdaten weitere Entwicklungs- und Schwellenländer enttäuschend ausfallen könnten. Die Währungen dieser Länder werden derzeit durch die Rückführung der expansiven US Geldpolitik extrem geschwächt. Das in Dollar gehandelte Öl wird für diese Länder teurer und die Nachfrage sinkt. Da die Entwicklungsländer entscheidend für den Anstieg der weltweiten Ölnachfrage verantwortlich sind, sorgt dieses Szenario jetzt schon für fallende Ölpreise.

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