Preise für Brent und Gasöl fallen weiter, Heizölpreis folgt

4. Februar 2014

Rückläufige Preise für das europäische Rohöl Brent und führen heute erneut zu günstigeren Heizölpreisen. Der Euro konnte seinen Negativtrend der letzten Woche stoppen und geht etwas gefestigt gegenüber dem Dollar in den Tag.

Libyens Premierminister kündigte gestern an das Militär einzusetzen. Nach den gescheiterten diplomatischen Verhandlungen mit den örtlichen Milizen sollten die Ölterminals im Osten des Landes gewaltsam geräumt werden. Die Milizen haben die Exporthäfen Libyens über die letzten Monate hinweg blockiert. Die Ölförderung musste daraufhin stark reduziert werden. Bis zu 10 Milliarden Dollar sind Libyen und der Regierung durch die fehlenden Verkäufe bisher verloren gegangen.

Wird die Blockade beendet, könnte sich dies positiv auf den Preis der europäischen Rohölsorte Brent auswirken, da das Angebot an schwefelarmen Rohöl steigt. Sollte die Lage allerdings eskalieren und Libyen erneut in einen Bürgerkrieg geraten, kommt es zu preistreibenden Faktoren am Markt. Zurzeit wirkt sich die Ankündigung jedoch preissenkend auf die Ölpreise aus.

Die Kältewelle in den USA und die abnehmenden Produktbestände haben weiterhin einen preissteigernden Einfluss auf die amerikanischen Ölpreise. Regional kommt es in den USA zu Engpässen beim Heizöl. Die hohe Nachfrage treibt die Preise von Heating Oil vor Ort weiter in die Höhe und verhindert eine deutlichere Abwärtsbewegung beim europäischen Gasöl.

Zusammenfassend werden die Einflussfaktoren auf den inländischen Heizölpreis als preissenkend gesehen.

Hier finden Sie heizoel.total.de auf Google+

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?