Ölpreise erreichen durch Ukraine Konflikt neues Jahreshoch

4. März 2014

Der sich weiter zuspitzende Konflikt auf der Halbinsel Krim sorgte am Montag für ein neues Jahreshoch bei den Öl-Notierungen. Das ließ auch die Heizölpreise im gestrigen Handelsverlauf kräftig steigen. Für den Augenblick scheint der Auftrieb zunächst gestoppt.

Die Ölnotierungen erreichten gestern neue Jahres-Höchststände. Der Preisanstieg fiel bei der europäischen Referenzsorte Brent dabei höher aus als beim amerikanischen WTI. Die Sorge der Händler richtet sich aber vor allem auf die Gesamtdimension des Konflikts.

Russland ist der größte Anbieter von fossiler Energie auf dem Weltmarkt. Vor allem Europa bezieht einen großen Teil seiner Importe aus Russland. Im Moment kommt es noch nicht zu Lieferausfällen. Es besteht aber die Möglichkeit, dass Handelssanktionen durch die EU verhängt werden könnten. Die im Ölpreis enthaltene Risikoprämie steigt entsprechend.

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