Preis für Heizöl bleibt stabil, Euro verliert zum US-Dollar

Die Öl-Notierungen gehen mit weichen Tendenzen aus der Handelswoche und erreichen ein 3-Wochentief. Der Heizölpreis bleibt auf dem Niveau des Vortages. Der Euro steht unter Druck und verliert leicht. Auf Grund des National-Feiertages in den USA wird heute mit wenig Handelsvolumen gerechnet.

Der Fokus der Marktteilnehmer lag gestern bei der Entwicklung in Libyen, Faktoren wie aktuell veröffentlichte Konjunkturdaten hatten daher keinen nachhaltigen Einfluss auf die Ölpreise. Analysten rechnen mit dem Verfünffachen der Exportkapazität in Libyen. Die Meldung wurde in den letzten Tagen an den Börsen bereits eingepreist. Marktteilnehmer warten nun auf Meldungen von Tankern, die Öl aus Libyen exportieren. Um einen starken Preisverfall zu vermeiden, solle Libyen die Produktion schrittweise erhöhen, so die OPEC.

Der angekündigte Tropensturm an der US-Ostküste hat sich zum Hurrikan der Kategorie zwei entwickelt und legt an Intensität zu. Experten rechnen damit, dass es zu Störungen in den Raffinerien und Öl-Verladungen kommen könne. Dies würde die Öl-Preise kurzfristig stützen. Hingegen wird durch den Feiertag in den USA mit einem geringen Reiseaufkommen, folglich einer geringen Benzinnachfrage gerechnet, was wiederum preissenkend wirken könnte.

Auch die US Ölbestandsdaten, die preissteigernd interpretiert wurden, konnten den leichten Abwärtstrend nicht stoppen. Das Handelsinteresse fiel bereits gestern gering aus, da heute in den USA der Independence Day gefeiert wird. Die Heizölpreise werden sich vor dem Wochenende voraussichtlich wenig ändern.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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