Eurokurs mit Aufwind, Heizölpreise sinken weiter

6. Mai 2014

Für attraktive Heizölpreise sorgt momentan der Eurokurs. Nach positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone ist Wechselkurs auf 1,39 US-Dollar gestiegen.

Neben dem steigenden Euro haben auch die nachgebenden Preise für Brent und Gasöl einen positiven Einfluss auf die aktuellen Heizölpreise. Trotz heftiger Gefechte im Osten der Ukraine bleiben gaben die Ölpreise wieder etwas nach. Begründet wird dies hauptsächlich mit schwachen chinesischen Konjunkturdaten.

Die Situation am Ölmarkt kann sich allerdings schnell ändern. Die Kämpfe in der Ukraine breiten sich jetzt auch auf den Süden des Landes aus. Damit steigt die Gefahr eines Bürgerkrieges, der sich auf das ganze Land ausbreiten könnte. Eine militärische Intervention Russlands wäre dann wahrscheinlich. Aufgrund dieses Risikos sind die Heizölpreise momentan noch als sehr attraktiv zu bewerten.
Auch aus Libyen kommen wieder negative Nachrichten. Die Ölproduktion des Landes fällt wieder, da erneut wichtige Pipelines von Ölarbeitern bestreikt werden.

Angesichts der unklaren Entwicklung in Libyen und der Ukraine sollte nicht mit weiteren Preisnachlässen beim Heizöl gerechnet werden. Wer jetzt nachtankt, profitiert von einem günstigen Heizölpreisniveau.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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