Heizölpreis nähert sich Langzeittief

Der Heizölpreis fällt weiter und nähert sich einem neuen Langzeittief. Die Tiefstpreise aus dem April 2013 sind fast schon erreicht.

Gestern veröffentlichte Konjunkturdaten aus China, Europa und den USA fielen enttäuschend aus. Gemeinsam mit der Meldung, dass in Libyen die Ölproduktion deutlich erhöht wurde, sorgte das für Verluste bei den Ölpreisen. Die waren zuvor etwas gestiegen und gingen letztendlich kaum verändert aus dem Handel.

Aktuell noch keine Rolle für die Händler spielt die extreme Kälte in Nordamerika. Zwar wird der Heizölverbrauch dadurch steigen, gleichzeitig rechnet man jedoch mit einem sinkenden Verbrauch von Benzin und Kerosin. Der bisher ungewöhnlich milde Winter in Europa reduziert zudem den hiesigen Verbrauch an Heizöl.  

Kritisch zu bewerten ist die Lage im Irak. Zwar haben die bewaffneten Auseinandersetzungen bisher keine Auswirkung auf Öllieferungen, aber die derzeitige Instabilität ist ein Risiko, das mittelfristig durchaus eingepreist werden könnte. Davon wäre in erster Linie Europa betroffen, da der europäische Markt stärker vom Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist.

Trotz der enttäuschenden Konjunkturdaten konnte der Euro gegenüber dem Dollar etwas an Wert gewinnen. Das bringt uns heute erneut sinkende Heizölpreise.

Ihr Heizöl-Team von TOTAL

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?