Preisanstieg am Ölmarkt wird durch steigenden Eurokurs fast ausgeglichen

7. Februar 2014

Der Euro konnte gegenüber dem Dollar wieder zulegen und geht gefestigter in den Tag. Der höhere Eurokurs kann den deutlichen Anstieg der Ölpreise fast ausgleichen. Beim Heizöl ist daher nur mit einem leichten Preisanstieg zu rechnen.

Die Bekanntgabe der EZB am gestrigen Tag zur weiteren Geldpolitik viel wie erwartet aus. Vorerst werden keine zusätzlichen Schritte zur Änderung des Leitzinses eingeleitet. Die Nachricht wirkte sich stärkend auf den Euro aus.

Zu neuen Spannungen kommt es zwischen den USA und dem Iran. Die USA haben in Bezug auf Irans Atom- und Raketenprogramm neue Sanktionen gegen Unternehmen und Personen auferlegt. Der Iran bezeichnet diese Maßnahme als Verstoß gegen getroffene Vereinbarungen, die USA hingegen betrachten diesen Schritt als konsequente Ahndung von Verstößen. Beobachter befürchten daher, dass beide Seiten nun mit verhärteten Positionen in weitere Gespräche über ein dauerhaftes Nuklearabkommen gehen.

Preistreibende Einflüsse auf die Ölpreise kommen weiter aus Kuwait und den amerikanischen Ölbeständen. Die Meldungen über einen möglichen Streik in der kuwaitischen Ölindustrie belasten die Ölnotierungen weiterhin. Die Kältewelle in den USA und die knapp werdenden Heizölvorräte unterstützen die preissteigernden Einflüsse. Zuletzt hatte die USA große Mengen an Destillaten exportiert. Unterstützung kommt nun aus Europa in Form von Tankern mit Gasöl, um die US-Bestände an Heizöl zu stabilisieren.

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