Preis für Heizöl fällt weiter

7. Mai 2014

Ein vorteilhafter Wechselkurs zwischen Euro und US Dollar sowie leichte Abschläge bei den Gasöl Notierungen lassen den aktuellen Heizölpreis weiter sinken. Die Lage in der Ukraine bleibt dagegen äußerst angespannt und könnte einen weiteren Abfall der Ölpreise verhindern.

Die Ölpreise trotzen momentan den geopolitischen Risiken durch den Ukraine Konflikt. Steigende amerikanische Ölvorräte und die Erwartung einer schwächelnden Nachfrage sorgen noch für eine weiche Tendenz bei den Ölpreisen.

Im aktuellen Monatsbericht der amerikanischen Statistikbehörde EIA (Energy Information Administration) gehen die Analysten von einer geringer wachsenden Ölnachfrage aus. Das Ölangebot dagegen wurde etwas nach oben korrigiert, da vor allem die US Produktion schneller wächst als zuvor berechnet. Zudem wurde auch die erwartete Nachfrage nach OPEC-Öl nach unten korrigiert, sodass auch hier Kapazitätsreserven zu erwarten sind.

Der Euro befindet sich nach den am Markt positiv bewerteten Konjunkturdaten aus der Eurozone weiter im Aufwind. Die 1,39 Dollar Marke wurde im frühen Devisenhandel deutlich überschritten.

Insgesamt befindet sich der Heizölpreis damit weiter in einem leichten Abwärtstrend. Ob dieser anhält bleibt jedoch ungewiss. Die weitere Entwicklung in der Ukraine wird dafür ausschlaggebend sein.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?