Heizölpreise erreichen neuen Tiefststand!

9. Oktober 2014

Die aktuellen Heizölpreise haben ein neues Langzeit-Tief erreicht. So günstig wie jetzt ist Heizöl schon seit über drei Jahren nicht mehr gewesen. Durch Gewinne des Euros werden die Heizölpreise auch heute sinken. Der Rückgang ist regional unterschiedlich, je nachdem wie gut die Läger noch gefüllt sind.

Der US-Dollar ist gestern Abend unter Druck geraten. Grund waren Äußerungen der US-Notenbank Fed, die keine baldige Anhebung der Zinsen erwarten lassen. Die Fed sorgt sich um die Entwicklung der Konjunktur außerhalb der USA und um die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft bei einer weiteren Aufwertung des Dollars. Der Eurokurs stieg in der Folge bis auf 1,2740 US-Dollar.

Auch die Ölpreise werden durch die Aussicht auf ein niedrigeres Wachstum der Weltwirtschaft weiter belastet. Die Nachfrage wird dadurch auf schwachem Niveau bleiben. Die überversorgte Marktlage kann demnach nur durch eine Reduzierung des Angebots aufgelöst werden.

Die OPEC scheint laut Analysten darauf zu setzen, dass zuerst die kostenintensivere Produktion aus Schiefergesteinen in den USA unter Druck geraten wird. Bei einem Ölpreis unter 80 US-Dollar werden neue Projekte unrentabel, was das Wachstum der Produktion bremsen könnte.   

Entsprechend gut bleibt damit die Aussicht auf ein anhaltend attraktives Niveau der Heizölpreise.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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