Ölpreise bleiben stabil, Euro schwächelt leicht

Trotz massiv gestiegener Heizöl- und Dieselbestände in den USA zeigten die Ölpreise kaum keine Veränderung. Der Euro verlor dagegen etwas an Wert, was uns minimale Aufschläge beim Heizölpreis bringen könnte.

Die gestern vom DOE veröffentlichten amerikanischen Ölbestandsdaten hätten eigentlich Abwärtspotenzial für die Ölpreise haben können. Die Rohölbestände sind erwartungsgemäß zurück gegangen, auch begründet durch steuerliche Aspekte zum Jahresende. Die Produktbestände haben dagegen erneut zugenommen.

Das spricht für eine geringere Nachfrage und hätte das Potenzial gehabt, die Abwärtsbewegung der Öl- und Gasölpreise fortzusetzen. Dem gegenüber steht jedoch die Kältewelle in den USA. Händler erwarten für die nächsten Wochen eine kräftig anziehende Heizölnachfrage in den USA. Vor allem in Europa verhindern die Konfliktherde im Irak und Südsudan weiter fallende Preise für Gasöl und Rohöl der Sorte Brent.

Das vom amerikanischen Offenmarktausschuss veröffentlichte Protokoll zu deren jüngsten Treffen sorgte für Verluste beim Euro. Die amerikanische Konjunkturentwicklung wird positiv bewertet und die Zahlen vom Arbeitsmarkt überzeugen. Eine weitere Reduzierung der Anleihenkäufe wird wahrscheinlicher und beschert dem Dollar leichte Gewinne.

Den aktuellen Heizölpreis erwarten wir unverändert bis leicht steigend.

Ihr Heizöl-Team von TOTAL

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