Heizölpreis fällt weiter

9. Juli 2014

Libyen ist weiterhin ausschlaggebend für sinkende Ölpreise. Die Nachrichtenlage am Markt bleibt weiter ruhig, die Öl-Notierungen bleiben auf niedrigem Niveau. Die Heizölpreise folgen dem Trend der letzten Tage und sinken erneut. Der Euro bleibt auf seinem Vortagesniveau und wird bei 1,3616 US-Dollar festgesetzt.

Die Ölförderung und Exportmengen in Libyen normalisieren sich wieder. Nachdem bekannt gegeben wurde, dass die Blockaden an zwei wichtige Exporthäfen aufgehoben wurden, kam die Meldung hinzu, dass nun auch das größte Ölfeld Sharara wieder in Betrieb genommen wird. Marktteilnehmer rechnen durch die fortlaufende Entspannung mit der Rückkehr Libyens als nennenswerten Ölversorger.

Gestern kam die Vorabeinschätzung des API zu den US-Ölbestandsdaten. Demnach sollen die Abbauten von Rohöl geringer ausfallen als zunächst erwartet. Die Vorräte von Benzin sollen entgegen den Erwartungen leicht zugenommen haben. Damit wirken sich die Bestandsdaten eher preissenkend aus. Händler warten nun auf die offiziellen Daten des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Der Euro-Dollar-Wechselkurs zeigt weiterhin kaum Bewegung. Auch die Debatten über eine Zinserhöhung in den USA zeigen bisher keine Wirkung. Analysten warnen daher, dass es bei genaueren Hinweisen auf eine Veränderung der geldpoltischen Maßnahmen in den USA zu starken und abrupten Kursbewegungen kommen könnte.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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