Ölpreise fest, Lage in der Ukraine angespannt

10. April 2014

Die Befürchtung, dass die Lage in der Ukraine weiter eskalieren könnte, stützt momentan die Ölpreise. Zusätzlich fehlen positive Signale aus Libyen, wo die Ölexporte immer noch nicht angelaufen sind. Die Heizölpreise werden erneut etwas steigen.

Die Lage in der Ost-Ukraine bleibt angespannt und verhindert fallende Ölpreise. Die Ukraine ließ verlauten, dass die blockieren Regierungsgebäude zur Not auch gewaltsam eingenommen werden könnten. Daraufhin kündigte Russland an einzuschreiten, falls ukrainische Einheiten Gewalt gegenüber dem russischen Bevölkerungsteil anwenden sollten.

Auch aus Libyen fehlen die erwarteten positiven Signale. Die von Rebellen  blockierten Ölhäfen wurden bisher nicht komplett freigegeben. Die für den europäischen Markt erwarteten zusätzlichen Öllieferungen bleiben aus und stützen damit den Preis für die europäische Referenzsorte Brent.

Gestern wurden auch die aktuellen Bestandsdaten aus Amerika veröffentlicht. Diese zeigten unerwartet kräftig gesunkene Benzinvorräte. Da sich der Fokus der Marktteilnehmer nach dem Winter stärker auf den Kraftstoffmarkt richtet, wirkt sich auch dies stützend auf die Ölpreise aus.

Einzig vom Euro kommt etwas Entlastung für die inländischen Heizölpreise. Der Eurokurs konnte die Marke von 1,38 Dollar knacken und tendiert derzeit weiter aufwärts.

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