Heizölpreise zum Wochenstart weicher

Am Freitag zogen die Ölpreise an den Börsen kräftig an. Ausschlaggebend für den deutlichen Preisanstieg war die verschärfte Situation im Irak. Die Ölpreise sind heute jedoch wieder gesunken und der Euro startet mit dem Niveau von Freitagabend in die Handelswoche. Die Heizölpreise starten entsprechend weicher in die neue Woche.

US Präsident Obama hatte die Unterstützung des Iraks mit Luftangriffen genehmigt, nachdem die Terrortruppen der „IS“ in den Norden des Iraks vorgedrungen waren. Auf dem Ölmarkt sah man dadurch eine Bedrohung der irakischen Ölproduktion. Durch die Unsicherheit, wie sich die Lage über das Wochenende entwickeln würde und wie sich dies auf den Ölpreis auswirkt, gingen Händler kein Risiko ein und deckten sich vorsorglich mit Öl ein.

Die Unterstützung der irakischen Truppen durch US-Luftangriffe wird nun nicht mehr als preisstützender Faktor gesehen. Eher das Gegenteil soll der Fall sein. Man hofft, dass die Unterstützung durch die USA zur Stabilisierung der Lage beiträgt und die terroristischen Kämpfer der „IS“ zurückgedrängt werden können. Somit hat sich die Anspannung auf dem Ölmarkt etwas gelegt und die Ölpreise sind wieder gesunken.

Der Abwärtstrend wurde zusätzlich vom aktuellen Monatsbericht der OPEC unterstrichen, wonach die Fördermengen der Organisation im Juli im Vergleich zum Vormonat trotz des globalen Überangebots weiter gestiegen sein sollen. Gleichzeitig soll der geschätzte Bedarf an Öl für 2014 weiter gesunken sein.

Die Heizölpreise sind im Vergleich zu Freitag deutlich gesunken. Wie sich das Preisniveau entwickelt hängt vor allem von der Entwicklung der geopolitischen Krisen und des Eurokurses ab.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?