Chinas Rohölimporte auf Rekordniveau, Heizölpreis steigt

Die Ölpreise verharren auf relativ hohem Niveau. Stützend wirkten sich die im Januar deutlich gestiegenen Rohölimporte Chinas aus. Da auch vom Euro keine Entlastung kommt, werden die Heizölpreise heute wieder steigend erwartet.

Die gestern veröffentlichte chinesische Außenhandelsbilanz fiel überraschend positiv aus, nachdem die in den letzten Wochen gemeldeten Wirtschaftsdaten eher enttäuschten. Mit den gestiegenen Wirtschaftsaktivitäten haben im Januar auch die Rohölimporte ein neues Rekordniveau erreicht. Da vorwiegend Öl aus Ländern importiert wird, die auch den europäischen Markt beliefern, wirkt sich das preissteigernd Brent aus.

In den USA stockt durch die extreme Kältewelle im Januar und Februar der Ausbau der Ölquellen im Inland. Die EIA geht in ihrem jüngsten Monatsbericht davon, dass das Wachstum der Ölproduktion davon nachhaltig beeinflusst wird. Das Förderwachstum wurde für die nächsten beiden Jahre entsprechend nach unten korrigiert.

Insgesamt bietet die Nachrichtenlage derzeit wenig Abwärtspotenzial für die Ölpreise. Zudem verkündete die neue Chefin der US Notenbank Janet Yellen, dass an der Strategie die Anleihenkäufe weiter zu reduzieren, festgehalten wird. Das bringt dem Dollar etwas Aufwind und damit auch dem aktuellen Heizölpreis.

Hier finden Sie heizoel.total.de auf Google+

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?