Händler warten auf IEA-Monatsbericht, Heizölpreise steigen leicht

12. August 2014

Richtungsweisende Indikatoren für einen eindeutigen Trend an den Ölbörsen sind heute noch nicht zu erkennen. Marktteilnehmer halten sich zurück und warten den Monatsbericht der Internationalen Energieagentur (IEA) ab, der heute Nachmittag veröffentlicht wird. Der schwächere Eurokurs hat die Heizölpreise hierzulande wieder etwas verteuert. Für einen Euro bekommt man aktuell 1,3370 US-Dollar.

Bei den US-Ölbestandsdaten rechnet man innerhalb dieser Woche mit weiteren Abbauten beim Rohöl und bei den Benzinbeständen. Eine weitere Verknappung des Angebots würde den Ölpreis stützen. Die weltweite Angebotslage bleibt aber weiterhin komfortabel und spricht langfristig gesehen für niedrigere Ölpreise.

Die Nachfrage dagegen scheint eher ab- als zuzunehmen. Auf die riesigen Rohölmengen aus Libyen scheinen Händler gar nicht angewiesen zu sein. Trotz der kontrollierten Lage in den Häfen Libyens, bleiben Interessenten weiter fern.

Trotz der guten Versorgungslage birgen die Konflikte im Irak und in der Ukraine Potenzial für einen Preisanstieg an den Ölbörsen.

Für heute rechnen wir aufgrund des schwächeren Eurokurses mit leicht steigenden Preisen für Heizöl.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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