Euro fester, Preis für Heizöl gibt weiter nach

Grund für die erneut gesunkenen Heizölpreise ist der festere Euro. Hingegen blieb der Ölpreis an den internationalen Warenterminmärkten stabil.

Die am Freitag gemeldeten Daten zum US Arbeitsmarkt fielen enttäuschend aus. Insbesondere die Zahl der Neueinstellungen blieb mit 74 Tausend weit hinter den erwarteten 197 Tausend zurück. Der Euro gewann daraufhin über einen Cent gegenüber dem Dollar. Die Entwicklung des amerikanischen Arbeitsmarktes ist für die Geldpolitik der US Notenbank entscheidend. Voraussetzung für die Drosselung der extrem lockeren Geldpolitik ist ein monatlicher Aufbau von ungefähr 200 Tausend neuen Stellen.

Analysten gehen davon aus, dass die geringe Anzahl der Neueinstellungen aus der extremen Kältewelle resultiert. Sobald die Temperaturen wieder milder werden, sollte auch der Arbeitsmarkt Schwung aufnehmen. Die negative Entwicklung des Dollars ist zum Vorteil für Investoren außerhalb der USA. Das in Dollar gehandelte Öl wird günstiger, was sich in der Tendenz stützend auf die Ölpreise auswirkt.

Die ab Ende Januar geplanten Ölverkäufe aus Kurdistan über eine neue Pipeline Richtung Türkei werden derzeit von der irakischen Regierung angefochten. Wenn Verkäufe ohne Genehmigung der Zentralregierung stattfinden, werden rechtliche Konsequenzen eingeleitet. Offen ist noch die Verteilung der Einnahmen aus dem lukrativen Ölgeschäft.

Ihr Heizöl-Team von TOTAL

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