Ölpreise sinken nach DOE Daten, Heizölpreis folgt

13. Februar 2014

Die Ölpreise stiegen im gestrigen Handelsverlauf kontinuierlich an, sanken nach Veröffentlichung der offiziellen US Öl-Bestandsdaten aber auf bis auf ein Tagestief. Der Euro behauptet sich weiter gegenüber dem Dollar, sodass die leicht zurückgehenden Ölpreise zu direkten Abschlägen beim Heizölpreis führen werden.

Vor den DOE Bestandsdaten sorgten sowohl die Nachrichtenlage als auch technische Faktoren für kontinuierlich steigende Ölpreise. Sowohl die stark gestiegenen chinesischen Rohölimporte, als auch die Monatsberichte der EIA und OPEC wurden am Markt bullisch, also preissteigernd, aufgenommen. Die durch die Nachrichtenlage ausgelöste Preissteigerung löste dann noch technische Anschlusskäufe aus*.

Erst mit den vom Department of Energy (DOE) veröffentlichten US Öl-Bestandsdaten drehte sich die Stimmung am Markt. Die Ölbestandsdaten der letzten Woche zeigten, dass die US Rohölbestände landesweit zugenommen haben. Die Bestände an Heizöl und Diesel, denen im Winter besondere Beachtung geschenkt wird, haben weniger abgenommen als erwartet.

Insbesondere durch die extreme Wetterlage ausgelöste Heizöl-Nachfrage an der Ostküste hatte in den vergangenen Wochen die Bestände deutlich schrumpfen lassen. In der letzten Woche hat die Heizöl-Nachfrage dagegen wieder abgenommen, was letztendlich preissenkende Signale in den Markt sendete.

*Bei Erreichen bestimmter Preisniveaus werden automatische Kauforders ausgelöst, wodurch sich Marktteilnehmer gegen drohende Verluste absichern wollen.

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