Ölpreise weiter unter Druck

Leicht fallende Rohölpreise sorgen auch heute für eine Abwärtsbewegung beim Heizölpreis. Der Euro konnte seine jüngsten Kursgewinne behaupten.

Preissenkend beim Rohöl wirkten gestern Hoffnungen, die sich mit dem Abschluss der Verhandlungen zum Atomabkommen mit dem Iran verbinden. Zwar ging es nur um die technische Umsetzung der bereits im November vereinbarten Aufhebung von Handelsbeschränkungen, aber in Folge dessen wird auch ein Ende des Ölembargos wahrscheinlicher. Der Iran könnte dann seine Ölförderung erheblich steigern und große gelagerte Rohölmengen Richtung Europa exportieren.

Die lybische Produktionssteigerung von Rohöl lässt den Wert der europäischen Rohölsorte Brent weiter fallen. Die amerikanische Sorte WTI wird hingegen von der verstärkten Nachfrage der US Raffinerien gestützt, die mit der baldigen Inbetriebnahme der Keystone Pipeline einsetzen wird. Das amerikanische WTI Öl ist aktuell immer noch weitaus günstiger als Brent. Diese Kostenvorteile wollen sich die US Raffinerien sichern. Die Rohölimporte der USA werden damit weiter abnehmen.

Ihr Heizöl-Team von TOTAL