IEA korrigiert Prognose zur Ölnachfrage nach oben

14. Februar 2014

Durch den positiven Wirtschaftsausblick und dem harten Winter in den USA, hat nach der EIA und OPEC nun auch die IEA ihre Prognose für den weltweiten Ölbedarf nach oben korrigiert. Dies gab den Ölpreisen im gestrigen Handelsverlauf wieder Auftrieb. Dem gegenüber stehen Gewinne beim Eurokurs, so dass der Heizölpreis weitgehend konstant erwartet wird.

Der von der IEA (Internation Energy Agency) veröffentlichte Monatsbericht bestätigte die jüngsten Prognosen von EIA (Energy Information Adminstration) und OPEC. Man rechnet zwar mit einem geringeren Wachstum der Öl-Nachfrage in den Entwicklungs- und Schwellenländern, jedoch wird die weltweite Öl-Bedarf durch das positive Wirtschaftswachstum in den OECD Ländern und dem extrem harten Winter in den USA stärker zunehmen als zuvor prognostiziert.

Der Nordosten der USA wird erneut von einem Wintersturm mit viel Schnee und Eis heimgesucht. Die Heizöl-Nachfrage wird daher weiterhin auf hohem Niveau erwartet. Gemeinsam mit schlechten Nachrichten aus Libyen, wo sich die Ölproduktion durch neue Proteste erneut reduziert hat, sorgte das auch beim Gasöl für steigende Kurse.

Gestern gemeldete US Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten wurden eher negativ bewertet und verhalfen dem Euro zu deutlichen Gewinnen gegenüber dem Dollar. Dadurch wird der Heizölpreis dem Anstieg der Ölpreise nicht folgen.

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