Ukraine-Krise lässt Ölpreise ansteigen

14. April 2014

Die am Wochenende weiter eskalierte Situation in der Ukraine lässt die Preise am Ölmarkt momentan wieder steigen. Zudem wird der Eurokurs durch Aussagen der EZB geschwächt. Die Heizölpreise werden daher mit Auftrieb in die neue Woche starten.

Die Lage in der Ukraine wird am Ölmarkt sehr negativ eingeschätzt. Der Konflikt mit Russland sorgt für einen weiteren Anstieg der im Ölpreis enthaltenen Risikoprämie. Momentan werden weniger die möglichen Sanktionen des Westens gefürchtet, als die Gefahr eines Bürgerkrieges, an dem sich Russland direkt oder indirekt beteiligt. Darunter würde dann mit großer Wahrscheinlichkeit auch die europäische Energieversorgung leiden.

Im Osten Ukraine der Ukraine sind am Wochenende ukrainische Spezialkräfte gegen pro-russische Aufständische vorgegangen. Dabei kam es wohl auch zu mehreren Toten und Verletzen auf beiden Seiten. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde auf russischen Wunsch eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates einberufen. Dabei mache mab sich allerdings nur gegenseitig für die Eskalation verantwortlich, eine Lösung wurde nicht gefunden. Russland bekräftigte aber seinen Standpunkt, russische Minderheiten in der Ukraine zu schützen. Momentan baut sich eine militärische Drohkulisse auf, die nicht nur am Ölmarkt als zunehmend besorgniserregend betrachtet wird.

Der Euro bekommt momentan wieder Gegenwind durch die Geldpolitik. Die Europäische Zentralbank machte am Wochenende klar, dass die aktuelle Euro-Stärke eher kritisch beurteilt wird. Im Kampf gegen eine Deflation, sei auch der Kauf von Wertpapieren eine mögliche Variante.

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