Heizölpreise bewegen sich seitwärts, Euro verliert

16. Juli 2014

Roh-und Heizölpreise zeigen keine ausschlaggebende Entwicklung und bleiben auf konstantem Niveau. Konjunkturdaten aus den USA und Europa fallen schlechter aus als erwartet und führen zu Kursverlusten beim Euro.

Bei den Atomverhandlungen in Wien zwischen dem Iran und der 5+1 Gruppe wurden Fortschritte gemeldet. Demnach soll der Iran in einigen Vertragspunkten entgegen gekommen sein. Trotz der positiven Entwicklung, gäbe es weiterhin große Differenzen bei einigen Schlüsselpunkten. Iran Außenminister bestätigte, dass die Verhandlungen weitergeführt würden und bis zum 25. November abgeschlossen werden sollen.

Das amerikanische Institut API veröffentlichte die Vorabversion der US-Ölbestandsdaten. Die Rohöl- und Benzinvorräte sollen demzufolge stärker als erwartet abgenommen haben. Die Daten haben einen preissteigernden Effekt, da sie auf eine höhere Nachfrage hindeuten. Marktteilnehmer warten nun auf die offiziellen Daten des Department of Energy (DOE), die heute Nachmittag erwartet werden.

Die Ölproduktion in Libyen ist trotz der Gefechte gestiegen, gab das libysche Ölministerium bekannt. Im Osten des Landes wird unterdessen weiter auf die Inbetriebnahme weiterer Ölterminals gewartet. Die positiven Daten aus Libyen stützen die Erwartungen, dass die globale Versorgungslage sich im Laufe des Jahres bessern wird. Analysten zufolge bleibt die Nachfrage hinter den Erwartungen. Man gehe daher davon aus, dass der Preis für ein Barrel Rohöl der europäischen Sorte Brent unter die 100 US-Dollar Marke fallen werde. Aktuell liegt der Preis bei 106,09 US-Dollar pro Barrel.

Eine Übersicht über die regionale Heizölpreisentwicklung finden Sie hier: TOTAL Heizölpreise

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