Erneute Produktionsausfälle in Libyen stützen Ölpreise

17. Februar 2014

Erneute Produktionsausfälle in Libyen stützten am Freitag die Preise für Rohöl und Gasöl an den internationalen Warenterminmärkten. Die Notierungen von Brent und Gasöl gingen auf neuen Wochenhochs aus dem Handel. Der Heizölpreis wird zu Beginn dieser Woche leicht steigend erwartet.

Schwache US Konjunkturdaten sorgten am Freitag zunächst für sinkende Notierungen am Ölmarkt. Letztendlich drehte sich die Stimmung aber, nachdem erneute Produktionsausfälle in Libyen gemeldet wurden. Neue Proteste im Südwesten behindern den Öltransport zu einem der wenigen noch offenen Verladehäfen des Landes. Die Ölproduktion musste in der Folge reduziert wieder werden Die Mengen fehlen vor allem dem europäischen Markt und stützen das Preisniveau für Brent und Gasöl.

Die Heizölpreise werden aber nur moderat steigen, da sich der Euro weiter gegenüber dem Dollar behaupten kann. Der Wechselkurs liegt aktuell bei 1,37 Dollar für einen Euro. Der Euro profitiert aktuell von der positiven konjunkturellen Entwicklung der Eurozone. Das Wirtschaftswachstum betrug im letzten Quartal des Vorjahres 0,5 Prozent und lag damit über den Erwartungen der Analysten.

Heute wird mit einem geringen Handelsvolumen an den Märkten gerechnet, da man in den USA den Presidents' Day feiert und der dortige Parketthandel dadurch geschlossen bleibt.

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