Ausgang des Krim-Referendums stützt Ölpreise

Am Sonntag sprach sich die Mehrheit der Bevölkerung auf der Krim für einen Beitritt zur Russischen Föderation aus. Allerdings wird das Referendum vom Westen nicht anerkannt und führt sehr wahrscheinlich zu weiteren Sanktionen gegenüber Russland. Die unsichere Lage drängt andere Einflüsse auf den Ölpreis in den Hintergrund. Wir rechnen heute mit leichten Aufschlägen beim Heizölpreis.

Der politische Konflikt mit Russland bleibt das Hauptthema an den Finanz- und Warenterminmärkten. Zum Ende der Woche stützte vor allem die Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Konfliktparteien nach dem Referendum die Ölpreise. Händler scheuten das Risiko auf fallende Preise zu setzten und reduzierten die Verkäufe.

Zum Wochenstart zeigten sich die Ölpreise trotz des Referendums weitgehend stabil. Es bleibt abzuwarten, wie die zusätzlichen Sanktionen gegenüber Russland ausfallen werden. Analysten rechnen zwar nicht mit Sanktionen auf dem Energiesektor, trotzdem verhalten sich die Händler weiter vorsichtig. Die Risikoprämie für den Krimkonflikt wird auch in dieser Woche einen entscheidenden Einfluss auf die Ölpreise haben.

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