Heizölpreise geben nach nur weichen Sanktionen nach

Die USA, Japan und die EU verhängten gestern weitere Sanktionen gegen Russland. Am Wochenende hatten sich die Bewohner der Krim beim Referendum für eine Angliederung der Halbinsel an Russland ausgesprochen. Die Sanktionen richten sich jedoch zunächst im Wesentlichen gegen Einzelpersonen.

Die EU und die USA haben lediglich Sanktionen in Form von Kontensperrungen und Einreiseverboten verhängt. Die Sanktionen richten sich gegen einzelne Personen, die der Regierung in Moskau angehören oder nahe stehen. Darufhin setzten die Ölnotierungen ihre Talfahrt auf breiter Front fort. Die Markteilnehmer glauben nicht an Versorgungsengpässe, solange der Westen weiterhin Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Heute werden in Wien die Atomverhandlungen mit dem Iran fortgeführt. Sie waren zuletzt in stocken geraten. Beobachter stellen sich die Frage, ob Russland nun hier indirekt den Ukraine-Konflikt ausweiten wird.

Desweiteren warten die Marktteilnehmer nun auf die morgige Veröffentlichung der US-Ölbestandszahlen. Erwartet wird ein weiterer Aufbau der Rohölbestände.

Der Euro pendelte weiter zwischen 1,38 und 1,39 US-Dollar. Für den Augenblick werden die Heizölpreise bei unveränderter Nachrichtenlage weiter nachgebend erwartet.

Hier finden Sie heizoel.total.de auf Google+

Wie empfanden Sie den Umfang dieses Artikels?