Heizölpreisentwicklung bleibt positiv

Die Entwicklung der Heizölpreise geht weiter in die richtige Richtung. Angesichts gefüllter Läger und der schwächelnden globalen Nachfrage ist es formal wenig verwunderlich, dass die Preise für Brent und Gasöl gestern weiter nachgaben.

Die komfortable Versorgungslage am Ölmarkt ist jedoch bereits seit längerem bekannt. Warum die Preise für Gasöl gerade jetzt neue Tiefststände erreichen, ist schon schwieriger zu erklären. Richtungsweisende Nachrichten sind Mangelware.

Zumindest die Meldungen mit Aufwärtspotenzial verlieren an Bedeutung. Mit zusätzlichen lybischen Öllieferungen wurde nur in Ansätzen gerechnet, daher hat das Ausbleiben derselben jetzt kaum noch eine nennenswerte Bedeutung. Die Streiks an französischen TOTAL Raffinerien werden nach und nach beigelegt. TOTAL hat sich mit den meisten Gewerkschaften bereits auf die Zahlung höherer Löhne geeinigt, sodass die noch fehlenden Einigungen in Kürze erwartet werden.

Viel deutet auf eine durch Spekulation getriebene Abwärtsbewegung bei Brent und Gasöl hin. In Erwartung der offiziellen DOE (Department of Energy) Ölbestandsdaten nehmen Wetten auf den Preisabstand zwischen WTI und Brent wieder zu. WTI tendiert aufwärts, da erneut gesunkene Rohölbestände erwartet werden. Brent und Gasöl abwärts, da die Produktbestände eher steigend und die Heizöl-Nachfrage abnehmend erwartet werden. Davon profitieren die aktuellen Heizölpreise.

Ihr Total Heizöl Team

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